Foto: DWDLSat.1 braucht dringend eine Idee, was man am Freitagabend eigentlich noch zeigen kann. Denn das Programm, das die Berliner dort derzeit senden, ist offensichtlich komplett am Zuschauer vorbei konzipiert. In dieser Woche kam mit "Alles typisch" mit Janine Kunze noch ein weiteres neues Format dazu - und machte die Sache nur noch schlimmer.

Die Klischee-Show um 20:15 Uhr wollten nur 1,29 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sehen, was beim Gesamtpublikum gerade mal für 4,1 Prozent Marktanteil reichte. Ähnliche katastrophal sah es in der Zielgruppe mit nur 7,2 Prozent Marktanteil aus. Gerade mal 870.000 14- bis 49-jährige Zuschauer schalteten um 20:15 Uhr ein.


Auch am gesamten restlichen Abend sah es kaum besser aus. "3 ein Viertel" sackte noch einmal weiter ab und kam nur auf völlig indiskutable 6,7 Prozent Marktanteil. "Das iTeam" war in der vergangenen Woche kurzfristig wegen ähnlich schwacher Quoten bereits abgesetzt worden. Der Ersatz "Hausmeister Krause" kam mit 7,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe aber ebenfalls kaum besser an.

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Und auch die beiden Formate nach 22:15 Uhr hat es inzwischen schwer erwischt. "Die dreisten Drei" lagen bei 7,8 Prozent in der Zielgruppe, "Two Funny" - bislang der einzige Neustart, der noch halbwegs akzeptable Quoten holte - fiel in dieser Woche auf 7,9 Prozent Marktanteil. Hier besteht aber immerhin noch die Hoffnung, dass nach dem Ende des Dschungelcamps die Quoten anziehen. Für "3 ein Viertel" hingegen dürfte das letzte Stündchen bald geschlagen haben.