Logo: VOXBei der Ausstrahlung der US-Serie "Boston Legal" rund um Denny Crane und Alan Shore legte Vox einen merkwürdigen Rhythmus ein. Nachdem zwischen Herbst 2006 und Anfang 2008 die ersten drei Staffeln komplett ohne Pause und Wiederholungen am Stück gezeigt worden waren, setzte der Sender die Fans auf kalten Entzug und verbannte Denny Crane, Alan Shore und Co. rund eindreiviertel Jahre komplett vom Bildschirm. "Programmplanerische Gründe" war die wenig erhellende Aussage zur seltsamen Programmierungs-Taktik aus Köln.

Am Montag feierte die Serie, die zuvor am Mittwochabend lief und dort durchweg ordentliche Quoten erzielte hatte, nun endlich ihr Comeback, allerdings auf neuem Sendeplatz und zu späterer Stunde. Geschadet hat das der Serie, die nun erst gegen 23 Uhr zu sehen ist, nicht. Im Gegenteil: Der Marktanteil lag zum Start so hoch wie noch nie. 0,76 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer bescherten "Boston Legal" tolle 11,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Insgesamt schauten 1,18 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu, was auch beim Gesamtpublikum für gute 8,7 Prozent Marktanteil reichte.

Damit holte "Boston Legal" einen höheren Marktanteil als die in der vergangenen Woche gestartete neue Serie "Burn Notice" direkt davor. Zufrieden sein dürfte Vox-Chef Frank Hoffmann aber auch mit dieser. 10,2 Prozent Marktanteil fuhr "Burn Notice" ein, das war in etwa so viel wie in der Vorwoche. Um 20:15 Uhr hatte bereits "CSI: NY" wieder sehr gute 16,8 Prozent Marktanteil einfahren können und auch "Criminal Intent" machte mit 12,0 Prozent eine gute Figur.