Die Wochenshow © Sat.1
Zurück zu Lück

Erfolgreiches Comeback für Sat.1-"Wochenshow"

 

Auf dem schwierigen Freitags-Sendeplatz kehrte die "Wochenshow" mit Ingolf Lück zurück - und schlug sich insbesondere bei den Jüngeren zum Auftakt sehr ordentlich. "Mein Mann kann" schwächelte zuvor allerdings ein wenig.

von Alexander Krei
21.05.2011 - 08:48 Uhr

Knapp neun Jahre nach der letzten Folge feierte die "Wochenshow" in dieser Woche ihr Comeback in Sat.1 - ausgerechnet auf dem undankbaren Sendeplatz am späten Freitagabend. Doch ganz offensichtlich ist es dem Sender gelungen, die Neugier der Zuschauer zu wecken: So erfolgreich wie die "Wochenshow" war nämlich schon lange kein Format mehr auf diesem Platz.

Im Schnitt erreichte die Comedyshow mit Ingolf Lück bei ihrer Rückkehr 1,26 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer. Das entsprach einem sehr respektablen Marktanteil von 13,2 Prozent in der Zielgruppe - selbst Mario Barth, der bei RTL mit seinem Weltrekord sogar auf 18,3 Prozent kam, konnte das Comeback somit nicht verhageln. Sollte die "Wochenshow" dieses Niveau halten können, dürfte wohl vieles für eine Fortsetzung sprechen.

Insgesamt lief es zwar nicht ganz gut so, doch auch hier wird man in Sat.1 mit den erreichten 2,06 Millionen Zuschauern sowie 8,9 Prozent Marktanteil gut leben können. Die Vorzeichen für einen Erfolg standen dabei übrigens gar nicht so gut, denn im Vorfeld tat sich der Staffel-Auftakt von "Mein Mann kann" vergleichsweise schwer. Nur 2,01 Millionen Zuschauer verfolgten die Show mit Britt Hagedorn, sodass der Marktanteil bei überschaubaren 7,4 Prozent lag.

Womöglich hat auch die Doppelfolge von "Wer wird Millionär?" einige Zuschauer gekostet: 5,32 Millionen entschieden sich zur gleichen Zeit für das RTL-Quiz, in der Zielgruppe verzeichnete Günther Jauch gute 17,8 Prozent Marktanteil. Auch hier hatte "Mein Mann kann" das klare Nachsehen - mehr als ein Marktanteil von 11,8 Prozent war für die Sat.1-Spielshow nicht drin. Zum Vergleich: Nur zwei Folgen der ersten Staffel liefen noch schwächer, an besseren Tagen reichte es im vergangenen Jahr hingegen sogar noch für bis zu 16,2 Prozent.

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