Sendestörung vor "Galileo" vor Sendestörung - so sieht die Liste der meistgesehenen ProSieben-Sendungen vom Donnerstag aus. Während "Galileo" kam es am Vorabend zu zwei Aussetzern - und einer davon hatte im Schnitt 1,63 Millionen Zuschauer und damit geringfügig mehr als "Galileo" selbst, das im Schnitt auf 1,59 Millionen Zuschauer kam. "Galileo" erzielte aber auch selbst am Vorabend trotz der zwischenzeitlichen Störungen einen hervorragenden Marktanteil von 15,7 Prozent in der Zielgruppe und damit einen der besten Werte des Jahres.
Doch so gut es am Vorabend lief, so katastrophal sah es in der Primetime aus. Die Castingshow "Sommermädchen 2011", die in der vergangenen Woche schon nur sehr enttäuschend in die zweite Staffel gestartet war, verlor noch an Boden. So sahen diesmal nur noch 1,2 Millionen Zuschauer zu. In der werberelevanten Zielgruppe reichte es nur für einen Marktanteil von 7,7 Prozent - noch einmal ein halber Prozentpunkt weniger als in der vergangenen Woche. Hoffnung kann allenfalls der Blick in die Vergangenheit geben: Auch bei Staffel 1 hatten die Marktanteile erst zur Mitte der Staffel angezogen. So schlecht wie derzeit sah es 2009 allerdings nie aus.
Von diesem miesen Vorlauf wurden auch die nachfolgenden Sendungen in Mitleidenschaft gezogen. Das Magazin "red! Stars, Lifestyle & more" blieb im Anschluss bei 1,04 Millionen Zuschauern insgesamt und 7,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen. Das war der schwächste Wert für das Format seit Februar. In diesem Umfeld konnte auch der nachfolgende "Quatsch Comedy Club" nicht punkten: Mit nur 6,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen fiel er auf einen neuen Tiefstwert. Immerhin blieben die wenigen Zuschauer dann auch noch bei der im Anschluss ausgestrahlten alten "Quatsch Comedy Club"-Folge dran, was den Marktanteil ab kurz vor 0 Uhr immerhin noch auf 8,0 Prozent hoch hievte.
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