Während Handball die meiste Zeit des Jahres ein Nischendasein im deutschen Fernsehen fristet, ist eine Handball-WM immer wieder für außerordentlich starke Quoten gut. Das war auch in diesem Jahr der Fall. Gegen Spanien zog das deutsche Team am Mittwoch im Viertelfinale zwar schließlich den Kürzeren, zum Abschied reichte es aber noch einmal für einen Zuschauerrekord.
Im Schnitt sahen ab 19 Uhr sieben Millionen Zuschauer zu, das waren nochmal über eineinhalb Millionen mehr als beim Achtelfinale gegen Mazedonien am Sonntag, das bislang den Bestwert dieser WM hielt. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 22,7 Prozent. Bemerkenswert auch: Die Handball-WM sprach Jung und Alt offenbar gleichermaßen an: Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 20,6 Prozent nur geringfügig niedriger.
Zuschauer-Trend: Handball-WM
Da sich das Spiel bis in die Primetime zog, startete der Film "BlitzBlank" erst um 20:42 Uhr. Immerhin 4,34 Millionen Zuschauer sahen hier noch zu, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei soliden 13,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 9,1 Prozent Marktanteil erzielt. Mehr Zuschauer hatte hier das ZDF mit "Marie Brand und die offene Rechnung", das zur gewohnten Uhrzeit um 20:15 Uhr starten konnte: 5,72 Millionen Zuschauer sahen zu, der Marktanteil lag bei 17 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es für ordentliche 7,8 Prozent Marktanteil.
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