Eins gegen Eins © Sat.1
Bestwert

"Eins gegen Eins" legt nach schwacher "Akte" zu

 

Der Polittalk "Eins gegen Eins" hat am Dienstag auf seinem neuen Sendeplatz so viele Zuschauer erreicht wie noch nie. Dabei tat sich "Akte 20.13" im Vorfeld recht schwer. Ein wenig Hoffnung keimt indes womöglich am Nachmittag auf...

von Alexander Krei
15.05.2013 - 09:18 Uhr

Im Rahmen des Stalking-Themenabends meldete sich Claus Strunz in der vergangenen Woche mit einem Bestwert für seinen Polittalk "Eins gegen Eins" zurück - immerhin 9,0 Prozent betrug der Marktanteil in der Zielgruppe, was für das Format ein durchaus ordentlicher Wert ist. Die zweite Folge lief nun erstmals auf dem regulären neuen Sendeplatz um 23:20 Uhr und damit noch einmal eine knappe halbe Stunde früher als vor einer Woche. Das drückte zwar den Marktanteil, doch mit 8,1 Prozent war "Eins gegen Eins" auch in dieser Woche wieder erfolgreicher als mit jeder Folge der im vergangenen Jahr noch montags ausgestrahlten Sendung.

Insgesamt markierte "Eins gegen Eins" mit 960.000 Zuschauern sogar einen neuen Reichweiten-Bestwert. Hier lag der Marktanteil bei 7,5 Prozent. Dabei besteht übrigens durchaus noch Luft nach oben, denn "Akte 20.13" präsentierte sich im Vorfeld in nicht allzu guter Form. Nur 1,58 Millionen Zuschauer entschieden sich für das Magazin mit Ulrich Meyer, in der Zielgruppe lag der Marktanteil bei lediglich 9,8 Prozent - und das, obwohl der Spielfilm "Alle Macht den Kindern" zur besten Sendezeit mit 12,2 Prozent Marktanteil durchaus gut im Rennen lag. 2,79 Millionen Zuschauer waren insgesamt dabei.

Aus der Daytime kommen unterdessen nach wie vor keine allzu guten Nachrichten für Sat.1 - hier dominierten auch am Dienstag wieder die einstelligen Marktanteile. Immerhin wusste sich die neue Reihe "Im Namen der Gerechtigkeit" mit Alexander Hold und seinem Team im Vergleich zum Start am Montag etwas zu steigern. Nachdem die erste Folge einen Marktanteil von 8,7 Prozent in der Zielgruppe verzeichnete, reichte es diesmal immerhin für 10,5 Prozent. Daraus aber schon einen Trend ableiten zu wollen, wäre zu früh. Insgesamt brachte es das Format auf 1,11 Millionen Zuschauer und damit erneut auf weniger Zuschauer als die beiden Wiederholungen von "Richter Alexander Hold" zur Mittagszeit.

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