Besitzerinnen eines Lebensmittelladens stehen kurz vor der Pleite und starten in ihrer Not eine Sex-Hotline, was im erzkatholischen Heimatdorf für Aufruhr sorgt - mit dieser Geschichte schaffte es das ZDF, am Mittwochabend gerade auch die Jüngeren zu sich zu locken: 1,12 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer trieben den Marktanteil des Films "Eine ganz heiße Nummer" ab 20:26 Uhr - die spätere Anfangszeit rührte von einem eingeschobenen "ZDF spezial" über die Lage in Ägypten her - auf für ZDF-Verhältnisse hervorragende 10,4 Prozent. Blickt man auf die inzwischen von vielen Sendern präferierte Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen, wurden sogar 13,2 Prozent Marktanteil erreicht.

Nicht nur bei den Jüngeren, auch beim Gesamtpublikum sah es gut aus für das ZDF. Mit 4,13 Millionen Zuschauern holte "Eine ganz heiße Nummer" gute 14,2 Prozent Marktanteil. Den Tagessieg musste das ZDF beim Gesamtpublikum dann aber trotzdem der Film-Konkurrenz im Ersten überlassen. Die Wiederholung des Films "Die Mutprobe" schalteten dort insgesamt 4,47 Millionen Zuschauer ein. Bei den 14- bis 49-jährigen tat sich Das Erste mit 6,7 Prozent Marktanteil hingegen schwerer.

Auf durchaus beachtliches Interesse stießen ARD und ZDF auch mit ihren Sendungen, die sich mit der Lage in Ägypten befassten. Das "ZDFspezial" um 19:21 Uhr verfolgten 3,05 Millionen Zuschauer, was guten 13,9 Prozent Marktanteil entsprach. Den "Brennpunkt" sahen im Ersten um 20:15 Uhr 4,1 Millionen Zuschauer. Das "heute-journal", das dann über den Sturz Mursis berichten konnte, war mit 4,18 Millionen Zuschauern sogar die meistgesehene ZDF-Sendung des Tages. 16,3 Prozent betrug der Marktanteil beim Gesamtpublikum, 9,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das Erste schob um 21:55 Uhr ein kurzes "Tagesthemen Extra" ein und erreichte damit 4,59 Millionen Zuschauer und 16,6 Prozent Marktanteil.