Promi Big Brother mit Jochen Schropp © SAT.1/Willi Weber
Glänzende Werte für Sat.1, Sixx rutscht ab

"Promi Big Brother" landet direkt hinter König Fußball

 

Die erste "Promi Big Brother"-Primetime-Show nach dem Einzug hat Sat.1 starke Werte beschert, die knapp dreistündige Show lag deutlich über dem Senderschnitt. Bei Sixx ging es für den anschließenden Talk etwas bergab.

von Timo Niemeier
23.08.2014 - 10:12 Uhr

Wie gut "Promi Big Brother" in diesem Jahr wirklich läuft, wird beim Blick auf die Quoten des Vorjahres deutlich. Nach einem starken Start ging das Zuschauerinteresse schnell und stark zurück. Die erste Primetime-Show nach dem Einzug kam damals auf nur noch 1,83 Millionen Zuschauer und 10,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Ganz anders sieht die Sache in diesem Jahr aus: Am Freitag erreichte die Live-Show 3,01 Millionen Zuschauer und sehr gute 11,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. 

Bei den jungen Zuschauer lief es nochmal um einiges besser: 1,57 Millionen Menschen waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, das führte zu starken 16,0 Prozent. "Promi Big Brother" musste sich damit nur dem Bundesliga-Auftakt im Ersten geschlagen geben, für alle anderen Sender lief es schlechter. 

Allen voran RTL hatte an der starken Konkurrenz zu knabbern: "Die Ultimative Chartshow" mit den "Erfolgreichsten TV-Serien-Hits" kam nur auf 1,63 Millionen Gesamtzuschauer und 9,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. Auch für die letzte Folge von "60 Jahre Rock & Pop" lief es überhaupt nicht rund, nur 1,42 Millionen Menschen sahen zu. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei schwachen 11,6 Prozent.

Doch zurück zu "Promi Big Brother": Das ging im Anschluss an die Live-Show, bei der übrigens "Teppichluder" Janina Youssefian rausgewählt wurde, wie gewohnt bei Sixx in die Verlängerung. Der kleine Frauensender konnte sich erneut über Top-Quoten freuen, so gut wie in den vergangenen Tagen lief es aber nicht. 340.000 Zuschauer sahen zu, 180.000 davon kamen aus der werberelevanten Zielgruppe. Mit 4,4 bei allen und 4,8 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern kann man sehr zufrieden sein. Aber dennoch: Einen Tag zuvor kratzte die Sendung in der Zielgruppe noch an der Zweistelligkeit (DWDL.de berichtete). 

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