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Sommer-Wetter drückt Reichweiten

RTL macht vor der Fußball-WM das Rennen

 

Sommerliche Temperaturen und weitgehend unspektakuläres Programm sorgten am Donnerstag zunächst für überschaubare Zuschauerzahlen. In den Stunden vor der Frauen-WM unterhielt RTL in der Zielgruppe die meisten Zuschauer.

von Alexander Krei
12.06.2015 - 09:17 Uhr

Während die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft am späten Abend richtig aufdrehte und die Konkurrenz hinter sich ließ, gab's für die meisten Sender auch zu Beginn des Abends keine allzu hohen Reichweiten. Schuld daran waren die sommerlichen Temperaturen, die viele nach draußen trieben. Meistgesehene Sendung des Tages nach dem WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft war in der Zielgruppe übrigens "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Die RTL-Soap erreichte 1,33 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer und einen Marktanteil von 18,9 Prozent.

Insgesamt schalteten 2,40 Millionen Zuschauer am Vorabend ein. Das waren mehr Menschen als der Kölner Sender zur besten Sendezeit mit seinen "Alarm für Cobra 11"-Wiederholungen vor den Fernseher lockte. 2,16 Millionen Zuschauer sahen die erste Folge des Abends, bei der zweiten waren immerhin 2,33 Millionen dabei. Während man damit beim Gesamtpublikum klar hinter den Öffentlich-Rechtlichen landete, gelang es RTL, zumindest die Marktführerschaft in der Zielgruppe bei sich zu behalten. Mit Marktanteilen von 13,5 und 13,4 Prozent lief es für "Cobra 11" allerdings nicht gerade spektakulär. In der von RTL inzwischen favorisierten erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen standen jeweils 12,2 Prozent zu Buche.

"Dr. House" musste sich anschließend zunächst mit nur 8,9 Prozent in der klassischen Zielgruppe begnügen, ehe sich eine weitere Folge auf 11,0 Prozent steigerte. Auch für Sat.1 verlief der Serien-Abend am Donnerstag recht durchwachsen: Die beiden "Criminal Minds"-Wiederholungen, die man zum Start in den Abend ausstrahlte, bewegten sich mit Marktanteilen von 10,6 und 11,4 Prozent auf ordentlichem Niveau, doch ausgerechnet mit neuem Serien-Stoff fiel der Sender im weiteren Verlauf auf die Nase. In direkter Konkurrenz zum Fußball blieb "Stalker" bei lediglich 8,7 Prozent Marktanteil hängen und "Profiling Paris" kam sogar auf nur 7,7 Prozent. Beide Serien lagen damit nur knapp über ihren bisherigen Tiefstwerten.

Und auch für ProSieben gab es am Donnerstag allenfalls mäßige Zahlen: So unterhielt Sacha Cron Cohen als "Der Diktator" zunächst im Schnitt 1,36 Millionen Zuschauer sowie 10,7 Prozent der Werberelevanten, doch die anschließende Komödie "21 & Over" kam trotz Erstausstrahlung letztlich nicht über 8,4 Prozent hinaus. Unterm Strich schaffte ProSieben hauchdünn einen zweistelligen Marktanteil: 10,1 Prozent wurden bei den 14- bis 49-Jährigen erzielt - Sat.1 landete mit 9,8 Prozent hingegen knapp unter der Marke. Die Marktführerschaft ging an RTL, das mit 12,8 Prozent vor dem Ersten landete.

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