Schlag den Raab - Finale © Screenshot ProSieben
Fast 30 Prozent Marktanteil

"Schlag den Raab" endet mit glänzenden Quoten

 

Mit dem Finale von "Schlag den Raab" hat Stefan Raab noch einmal bewiesen, welches Loch er in die Samstagabend-Unterhaltung von ProSieben reißen wird. Zum Abschluss gab's zwar keinen neuen Rekord, aber die besten Quoten seit Jahren.

von Alexander Krei
20.12.2015 - 08:52 Uhr

Die letzte Ausgabe von "Schlag den Raab" und der damit einhergehende TV-Abschied haben die Quoten der ProSieben-Show am Samstagabend kräftig steigen lassen: 3,89 Millionen Zuschauer verfolgten im Schnitt über weit mehr als fünf Stunden die Sendung bei ProSieben. Gegenüber der Oktober-Ausgabe konnte "Schlag den Raab" damit mehr als 1,2 Millionen Zuschauer hinzugewinnen. Der Marktanteil belief sich damit schon beim Gesamtpublikum auf hervorragende 17,4 Prozent. Einen neuen Rekord verpasste die Show damit allerdings um Haaresbreite: Vor etwas mehr als fünf Jahren war es "Schlag den Raab" ein einziges Mal gelungen, die Marke von vier Millionen Zuschauern zu knacken.

Geschlagen geben musste sich Raab am Samstagabend nur dem Ersten, wo die Spielfilm-Wiederholung "Der Medicus" von 4,27 Millionen Zuschauern gesehen wurde. In der Zielgruppe aber war "Schlag den Raab" zum Abschied noch einmal klarer Spitzenreiter, auch wenn die Show die Marke von 30 Prozent zum Abschluss dann doch knapp verpasste: 2,54 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer trieben den Marktanteil auf fulminante 29,8 Prozent. Man muss schon bis Mitte 2011 gehen, um einen höheren Marktanteil zu finden.

In der mehr als neunjährigen Geschichte der Show hatten übrigens immerhin vier Ausgaben den Sprung über 30 Prozent geschafft. Ebenfalls beachtlich: Den Tiefstwert mit weniger als 18 Prozent markierte die vierte Ausgabe, die im April 2007 zu sehen war. Seither hatte "Schlag den Raab" in den meisten Fällen mehr als 20 Prozent Marktanteil erzielen können. Die Show verfügte also über eine äußerst treue Fan-Gemeinde, die - anders als die übrigen Raab-Events - über die Jahre hinweg keine massiven Abnutzungserscheinungen aufwies. Wohl auch deshalb wird ihr Ende nach 55 Ausgaben auch für ProSieben besonders schmerzhaft sein.

Zum Abschied dominierte Stefan Raab aber noch einmal das Geschehen, was ihm durch eine recht harmlose Gegenprogrammierung noch erleichtert wurde. RTL hatte - womöglich aus Rücksicht auf Raabs Rückzug - das "Supertalent"-Finale bereits auf den vorigen Samstag vorgezogen und erwies sich mit der Wiederholung des "Schlümpfe 2"-Films diesmal nur als blasse Konkurrenz. Mehr als ein Marktanteil von 11,9 Prozent in der Zielgruppe bei insgesamt 2,30 Millionen Zuschauern war für den Kölner Sender nicht zu holen. Sascha Grammels Bühnenprogramm verzeichnete zu später Stunde nur 9,8 Prozent Marktanteil, nachdem "Willkommen bei Mario Barth" zuvor mit gerade mal noch 7,0 Prozent einen neuen Tiefstwert hinnehmen musste. Auch Sat.1 blieb mit dem "Herrn der Ringe" im einstelligen Bereich hängen.

Durch das "Schlag den Raab"-Finale war ProSieben die Tagesmarktführerschaft am Samstag natürlich nicht zu nehmen. Mit einem Marktanteil von 18,1 Prozent verzeichnete der Sender etwas mehr als das Doppelte von RTL. Der Kölner Sender kam nicht über äußerst schwache 9,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus und unterlag ProSieben übrigens auch in der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen deutlich.

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