Big Bounce © MG RTL D/Markus Hertrich
Trampolinshow drückt "Genial daneben"

Starker "Big Bounce"-Auftakt schadet dem "Fun Freitag"

 

Mit "Ninja Warrior Germany" holte RTL ein neues Show-Genre nach Deutschland, das mit "Big Bounce" am Freitag seine logische Verlängerung fand – und sich auf Anhieb super schlug. Darunter litten bei Sat.1 Paul Panzer und "Genial daneben".

von Marcel Pohlig
27.01.2018 - 09:03 Uhr

Mit "Ninja Warrior" landete RTL in den vergangenen beiden Jahren einen so schönen Erfolg, dass man kurzerhand eine weitere Challenge-Show entwickelte, die man sicherheitshalber im quotenstarken Dschungelumfeld an den Start brachte. Zumindest zum Auftakt von "Big Bounce" ging dieser Plan auch auf: Mit 3,70 Millionen Zuschauern schlug sich die Trampolin-Show auf Anhieb sogar noch besser als "Ninja Warrior" und sicherte sich schon insgesamt einen schönen Marktanteil von 12,1 Prozent.

Besonders gut lief es für die von Matthias Opdenhövel und Wolff-Christoph Fuss moderierte und kommentierte Show beim jungen Publikum. 2,16 Millionen Zuschauer schalteten in der Zielgruppe ein. RTL erreichte damit zur besten Sendezeit einen hervorragenden Marktanteil von 22,9 Prozent und wies die Konkurrenz nicht erst mit dem Dschungelcamp in die Schranken. Vor allem Sat.1 litt unter der Stärke des Showabends bei RTL.

Der "Fun-Freitag" meldete sich gegen "Big Bounce" nämlich mit neuen Tiefstwerten zurück. "Paul Panzers Comedy-Spieleabend" brachte es zur besten Sendezeit nur auf 630.000 Zuschauer und markierte damit ein Tief von 6,9 Prozent. Insgesamt sahen 1,26 Millionen Zuschauer die erste Folge der dritten Staffel. "Genial daneben" legte zwar, wie auch in der Vergangenheit, im Anschluss zu; allerdings fiel das Wachstum diesmal eher verhalten aus. Nur 1,51 Millionen Zuschauer schalteten die Show ein. In der Zielgruppe sahen lediglich 690.000 Zuschauer zu, womit Hugo Egon Balder und Co. nur schwache 7,1 Prozent erreichten. Auch das sind allesamt neue Tiefs.

Marktanteils-Trend: Genial daneben – reguläre Ausgaben
Genial daneben

Selbst die hauseigene Konkurrenz von ProSieben war am Freitagabend erfolgreicher. Mit 900.000 Zuschauern, die ihren Abend mit "Man of Steel" verbrachten, schlug sich ProSieben wacker und erreichte zumindest noch 9,6 Prozent. Insgesamt schalteten 1,46 Millionen Zuschauer ein, was genau fünf Prozent entspricht. Deutlich schwerer tat sich die Filmkonkurrenz von RTL II. Dort sahen insgesamt nur 660.000 Zuschauer "3 Engel für Charlie – Volle Power". In der Zielgruppe schalteten nur 340.000 Zuschauer ein, womit RTL II nicht über äußerst magere 3,6 Prozent hinaus kam.

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