GZSZ, Iris Mareike Steen © MG RTL D
#MeToo

"GZSZ" behandelt das Thema sexuelle Belästigung

 

Die vielen Diskussionen rund um #MeToo haben auch Auswirkungen auf das Programm von RTL: In den kommenden Wochen widmet sich die Daily-Soap "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" ("GZSZ") dem Thema sexuelle Belästigung.

von Timo Niemeier
14.03.2018 - 14:22 Uhr

Die RTL-Daily "GZSZ" ist bekannt dafür, sich auch immer mal wieder an etwas härtere, weniger leichte Themen heranzuwagen. Zuletzt ging es in einem Handlungsstrang um häusliche Gewalt, aber auch schon die Themen Inzest, Freitod und Stille Geburt wurden in der Serie behandelt. In den kommenden Wochen geht es verstärkt um das Thema sexuelle Belästigung.

Der Auftakt zu diesem neuen Handlungsstrang fällt bereits am heutigen 14. März. In der neuesten Folge kommt Professor Doktor Oliver Brückner, gespielt von Florian Stiehler, Lilly (Iris Mareike Steen) näher als er es sollte. In den folgenden Tagen und Wochen wird Lilly immer wieder Opfer sexueller Belästigung durch ihren Doktorvater.

Petra Kolle, Produzentin von "GZSZ" bei UFA Serial Drama: sagt: "'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' ist eine tägliche Serie, die irgendwann alle Themen aufgreift, die Menschen heute in unserem Kulturkreis beschäftigen. Wenn alles super funktioniert und alle sich gut verstehen, haben wir zwar ein schönes Leben, aber keine Geschichte. Insofern widmen wir uns natürlich eher den Konflikten zwischen Menschen." Zwar hätten sich die rechtliche sowie die tatsächliche Situation der Frauen verbessert, sagt Kolle. "Dennoch leben wir nach wie vor in einer sexistischen Gesellschaft. Zum täglichen Sexismus gehören leider auch immer noch sexuelle Übergriffe von Männern auf Frauen. Wir prangern das ebenso an, wie es die MeToo-Debatte tut."

Kolle sagt, man habe die neue Storyline bereits vor der aktuellen Debatte entwickelt. "Ich freue mich, dass diese Probleme endlich wieder Teil des öffentlichen Diskurses sind und wir gerade jetzt dazu beitragen, indem wir zeigen, wie unsere Protagonistin Lilly sich erfolgreich gegen die Übergriffe wehren kann."

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