Devid Striesow hat sich standesgemäß vom "Tatort" verabschiedet: 9,11 Millionen Menschen sahen sich die letzte Folge von Ermittler Jens Stellbrink an - mehr Zuschauer hatte am Sonntag kein anderes Format. Der Marktanteil lag dementsprechend bei sehr starken 25,2 Prozent. Und auch beim jungen Publikum war der letzte Striesow-"Tatort" nicht zu schlagen: 2,46 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sorgten hier für 20,9 Prozent. Inzwischen ist Striesow ja im ZDF mit der neuen Krimireihe "Schwartz & Schwartz" zu sehen - das funktionierte im Oktober auch schon sehr gut (DWDL.de berichtete).

Trotz des "Tatorts" musste sich Das Erste am Sonntag mit einem schwachen Tagesmarktanteil in Höhe von 10,3 Prozent begnügen, das ZDF war mit 16,3 Prozent deutlich erfolgreicher. Im Ersten erreichte neben dem Krimi auch die "Tagesschau" tolle Werte, "Anne Will" holte am späten Abend immerhin noch 11,9 Prozent - sonst blieben aber fast alle Sendungen im einstelligen Bereich hängen. Die "Tatort"-Wiederholung bei One erreichte übrigens nochmal 640.000 Zuschauer und 2,4 Prozent Marktanteil. Der dritte Teil der Serie "Holocaust" kam davor auf 220.000 Zuschauer und 0,6 Prozent.

Das ZDF punktete unterdessen mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft, die das Spiel um Platz drei knapp verlor. Das enge Match sahen sich ab 14:30 Uhr 6,76 Millionen Menschen ein - damit war die Übertragung die erfolgreichste ZDF-Sendung am Sonntag. Der Marktanteil lag bei starken 31,6 Prozent und auch beim jungen Publikum wurden tolle 26,5 Prozent gemessen. Auch die anderen Sport-Übertragungen erreichten fantastische Werte, mit dem Film "Ein Sommer in Salamanca" erreichte man ab 20:15 Uhr 4,69 Millionen Zuschauer und 13,0 Prozent.