Weil sie am Dienstag in "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewonnen hatten, durften die beiden Entertainer am Mittwoch wieder 15 Live-Minuten zur besten Sendezeit nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Joko und Klaas nutzen die Gelegenheit, um auf die Situation im griechischen Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen (DWDL.de berichtete). Und damit erreichte man auch ein großes Publikum. 

1,25 Millionen Zuschauer aus der werberelevanten Zielgruppe sahen sich die 15 Minuten an, das führte zu sehr guten 15,2 Prozent Marktanteil. Das waren sogar deutlich mehr junge Zuschauer als bei der eigentlichen Show am Dienstag, da schalteten nur 830.000 junge Menschen ein. Und auch die Gesamt-Reichweite sah am Mittwoch mit 1,64 Millionen deutlich besser aus als am Dienstag, als nur 1,11 Millionen Zuschauer einschalteten und so für einen neuen Tiefstwert sorgten. 

Der Erfolg am Mittwochabend war für ProSieben aber nur von kurzer Dauer, nach den 15 Live-Minuten schalteten die Zuschauer nämlich reihenweise ab. "Grey’s Anatomy" kam nur auf 1,09 Millionen Gesamtzuschauer und hing damit erneut im einstelligen Bereich fest, 8,3 Prozent Marktanteil wurden in der Zielgruppe gemessen. Eine neue Folge "Seattle Firefighters" erreichte im Anschluss sogar nur 7,6 Prozent. 

Ebenfalls große Probleme mit US-Serien hatte Vox. Vom einstigen Glanz ist bei "The Good Doctor" inzwischen nicht mehr viel übrig, zwei Folgen liefen mit 4,0 und 4,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe schlecht, deutlich weniger als eine Million Menschen sahen zu. "Chicago Med" und "New Amsterdam" performten im Anschluss mit 4,4 und 4,1 Prozent auf einem ähnlichen Niveau. 

Weder ProSieben noch Vox hatten so eine Chance gegen das übermächtige "Sommerhaus der Stars" bei RTL. Die zweite Ausgabe der Realityshow kam auf 1,51 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, das entsprach 18,3 Prozent Marktanteil. Insgesamt sahen 2,49 Millionen Menschen zu. Im Vergleich zur Vorwoche sind das ziemlich konstante Werte. "Stern TV" profitierte von dem starken Vorlauf und erreichte ebenfalls sehr gute 15,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.