Schon seit Wochen zündet RTL am späten Dienstagabend ein wahres Reality-Feuerwerk, doch von den Zuschauern werden diese Formate ziemlich verschmäht. Womöglich hätte eine gemeinsame Programmierung mit dem "Sommerhaus der Stars" mehr Synergien gebracht als der Versuch, Shows wie "Like Me - I'm Famous" im Anschluss an Mario Barth zu senden. So jedenfalls hagelte es in dieser Woche gleich doppelt neue Tiefstwerte.

"Like Me - I'm Famous" verzeichnete um 22:15 Uhr lediglich einen Marktanteil von 6,7 Prozent in der Zielgruppe und lag damit noch einmal einen ganzen Prozentpunkt unter dem bisherigen Negativ-Rekord. Noch schlechter sah es danach für "Ex on the Beach" aus: Konnte die Show vor einer Woche zum Start noch halbwegs solide 9,3 Prozent verzeichnen, krachte die Quote diesmal auf desolate 5,2 Prozent nach unten. Nur 440.000 Zuschauer konnten sich für "Ex on the Beach" erwärmen. Darunter zu leiden hatte zudem das "Nachtjournal", das anschließend nur 7,4 Prozent Marktanteil schaffte.

Marktanteils-Trend: Like Me - I’m Famous

Um dieses Diagram sehen zu können, aktivieren Sie bitte Javascript in den Einstellungen Ihres Browsers.
Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Einigermaßen schmerzhaft dürfte in Köln darüber hinaus die Erkenntnis sein, dass man in direkter Konkurrenz zu "Love Island" den Kürzeren zog. Die RTLzwei-Show schaffte am Dienstag den zweitbesten Marktanteil der laufenden Staffel: Starke 10,5 Prozent erzielte das Format um 22:15 Uhr - und es ist davon auszugehen, dass die Quoten durch die zeitversetzte Nutzung nachträglich noch nach oben korrigiert werden. Insgesamt unterhielt "Love Island" im Schnitt 790.000 Zuschauer. Selbst der "Aftersun"-Talk war danach mit 7,9 Prozent noch gefragt.

"Love Island" konnte sich am Dienstag außerdem auf einen erfolgreichen Vorlauf verlassen. "Hartz und herzlich" erreichte mit der einer neuen Folge durchschnittlich 1,17 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 7,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Zufrieden kann man in Grünwald auch mit dem Tagesmarktanteil sein, der diesmal gute 6,4 Prozent betrug.