Die meistgesehene Sendung nach der "Tagesschau", die mit 5,74 Millionen Zuschauern allein im Ersten die Quotencharts einmal mehr anführt, lief auch an diesem Dienstag erneut bereits am Vorabend und hieß "Die Rosenheim-Cops". Die gemächlichen ZDF-Ermittler unterhielten diesmal 5,21 Millionen Zuschauer, was die höchste Reichweite seit etwas mehr als einem Monat war. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum belief sich auf 16,8 Prozent.

Da hatten die Primetime-Serien im Ersten erneut das Nachsehen, verteidigten aber die Marktführung um 20:15 Uhr trotzdem souverän. So kam "Tierärztin Dr. Mertens" ähnlich wie in der vergangenen Woche auf 4,81 Millionen Zuschauer, "In aller Freundschaft" steigerte sich im Anschluss noch auf 4,99 Millionen Zuschauer. Das reichte beim Gesamtpublikum für Marktanteile von 14,5 und 15,6 Prozent. Das ZDF musste sich mit "ZDFzeit: Mensch Gorbatschow" geschlagen geben, erreichte aber immerhin auch 3,28 Millionen Zuschauer, was für 9,9 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum reichte. Für "ZDFzeit" war das die höchste Reichweite seit November.

Später am Abend ging im Ersten dann die erste Staffel von "Lebenslieder" mit Max Mutzke zu Ende. Und nachdem die Quoten schon in den vergangenen Wochen nicht gerade berauschend ausgefallen waren, setzte es zum Abschied noch einen neuen Tiefstwert: Das Gespräch mit Daniel Hope interessierte nur noch 750.000 Zuschauer. Die ersten drei Folgen hatten noch zwischen 0,99 und 1,08 Millionen Zuschauer erreichte. Damit fielen die Marktanteile auf 4,6 Prozent beim Gesamtpublikum und 3,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Bei der "Florian Schoeder Satireshow" waren danach sogar nur noch 300.000 Zuschauer übrig - die Marktanteile fielen auf katastrophale 2,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.