16,7 Prozent Marktanteil für ProSieben, 15,5 Prozent für Sat.1 bei den 14- bis 49-Jährigen - einen so starken Gegner gaben die beiden Sender aus Unterföhring zusammengenommen für die Mediengruppe RTL am Montagabend schon lange nicht mehr ab. Und das zeigte sich auch in den Montags-Quoten. Zwar holte RTL mit einem weiteren "RTL aktuell Spezial" um 20:15 Uhr zur Corona-Krise recht ordentliche 12,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, danach musste "Wer wird Millionär" zum ersten Mal seit September aber wieder einen einstelligen Marktanteil hinnehmen.

RTL weist für den Montag "Wer wird Millionär" in zwei Teilen aus: Die erste Stunde ab 20:35 Uhr erreichte nur 9,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, die zweite Stunde lief mit 10,2 Prozent Marktanteil etwas besser - auch im Gesamt-Schnitt blieb das Quiz damit aber diesmal knapp im einstelligen Bereich. 3,55 Millionen Zuschauer sahen die erste Stunde, die zweite kam im Schnitt auf 3,77 Millionen Zuschauer. Danach tat sich auch das Magazin "Extra" schwer, das diesmal mit 9,0 Prozent Marktanteil leben musste. 1,76 Millionen Zuschauer waren ingesamt im Schnitt dabei. Das Format lag nun schon zum vierten Mal in Folge auf diesem unbefriedigenden Quotenniveau. Immerhin ließ "Spiegel TV" den Marktanteil später wieder auf 11,1 Prozent steigen, das "Nachtjournal" kam auf 11,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

RTL sortierte sich damit am Montagabend hinter Vox ein, wo "Die Höhle der Löwen" aber die starke Konkurrenz ebenfalls deutlich zu spüren bekam. Aus dem Ostermontags-Tief von vergangener Woche, als die Quoten deutlich gefallen waren, konnte sich die Gründershow jedenfalls nicht befreien und erreichte auch diesmal nur 11,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Zum Vergleich: Gestartet war die Staffel noch mit fast 15 Prozent Marktanteil, im Herbst wurden im Schnitt rund 17 Prozent erzielt.

RTLzwei hat unterdessen schon vorab kapituliert und schickte mit "Dickes Deutschland" nur eine Wiederholung ins Rennen. Die Folge: Ein Marktanteil von gerade mal 2,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Auch "Extrem sauber" kam im Anschluss zunächst nicht über 2,4 Prozent Marktanteil hinaus. Da wundert es dann auch nicht, dass der Tagesmarktanteil bei mickrigen 3,5 Prozent in der klassischen Zielgruppe lag. Kabel Eins konnte das allerdings mit 3,6 Prozent auch nur ganz knapp überbieten. Dort erreichten die Filme "Snitch - Ein riskanter Deal" und "Extreme Rage" in der Primetime ebenfalls nur schwache Marktanteile von 3,3 und 3,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Beim Gesamtpublikum wurde der Abend klar vom ZDF dominiert, wo der Film "Spuren des Bösen - Schuld" insgesamt 5,69 Millionen Zuschauer ansprach, was für 17,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum reichte. Das Erste fand mit der Doku "Markt der Hoffnung - Krebsmedikamente" hingegen um 20:15 Uhr nur ein kleines Publikum: 1,59 Millionen Zuschauer schalteten ein, mehr als 4,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren damit nicht zu holen.