Im Rahmen des letzten Sky-Bundesliga-Topspiels der Saison 20/21 feierte der FC Bayern München seine neunte Meisterschaft in Folge. Insgesamt war es für den Verein von der Säbener Straße nun der 30. Meistertitel, weshalb er fortan einen fünften Stern auf dem Trikot tragen darf. Anders gesagt: Kinder, die derzeit die dritte Klasse besuchen, kennen nur den FC Bayern als Meister. Dass die Mannschaft von Trainer Hansi Flick im Spiel gegen Mönchengladbach mit 6:0 als Sieger vom Rasen gingen, war für den Titelgewinn übrigens unerheblich, weil Leipzig am Nachmittag verlor, stand die Entscheidung schon fest. Auch das führte wohl dazu, dass die Zuschauerzahlen nicht mit früheren Werten mithielten.

Das Topspiel ab 18:30 Uhr erreichte 1,07 Millionen Zuschauer ab drei Jahren bei Sky Bundesliga. Das ist deutlich mehr als beim Topspiel vor der Pokal-Pause, Ende April sahen nur rund 0,7 Millionen Menschen das Aufeinandertreffen von Leverkusen und Frankfurt. Dennoch wäre mehr zu erwarten gewesen, beim Duell zwischen Bayern und den Fohlen. Denn: Als der FC Bayern zuvor samstags um halb sieben Uhr spielte, stieg die Reichweite auf über 1,6 Millionen. Insgesamt spielte die Mannschaft von Hansi Flick auch in dieser Saison wieder acht Mal zu dieser Zeit – öfter geht es laut DFL-Regularien auch nicht. Und nur ein Bayern-Spiel zu dieser Anstoßzeit hatte weniger Zuschauer: Der Münchner Auftritt in Bielefeld im Oktober 2020 – diesen sahen rund 970.000 Menschen. Das Bayern-Spiel gegen Gladbach erreichte nun 4,7 Prozent Marktanteil insgesamt, 9,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das änderte aber nichts daran, dass es ein guter Samstag für Sky Sport Bundesliga war - der Tages-Marktanteil lag bei 4,5 Prozent.

Ab 15:30 Uhr saßen bei der Konferenz oder den vier Einzelspielen rund 1,45 Millionen Fußballfans vor dem Fernseher. Die Sky-Übertragung kam hier auf zwölf Prozent Marktanteil insgesamt und 18,7 Prozent bei den jungen Leuten. Inkludiert war das Topspiel zwischen Dortmund und Leipzig. Dieses gab es im Free-TV dann ab 18:30 Uhr in der ARD-"Sportschau" zu sehen, für die sich im Schnitt 4,51 Millionen Menschen (20,8%) interessierten. 16,4 Prozent Marktanteil holte die rund 90 Minuten lange Sendung bei den Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren.

Sportlich unterwegs war am Nachmittag derweil auch Sat.1. Dort fuhr ab 16 Uhr die Formel E – sie macht an diesem Wochenende in Monaco Station. Rund 530.000 Menschen ab drei Jahren schauten zu – der Zielgruppen-Marktanteil lag bei ordentlichen 7,6 Prozent. Die Werte sind für Sat.1 sicherlich ein kleiner Erfolg, zumal nicht vergessen werden darf, dass parallel dazu die Formel 1 in Barcelona unterwegs war und die Reihenfolge der Startaufstellung für das Rennen ausfuhr. Das Qualifying gab es in Deutschland nur im Pay-TV bei Sky zu sehen.