Gegen 1:45 Uhr war die jüngste "Schlag den Star"-Ausgabe beendet – fünfeinhalb Stunden lang hatten sich in dieser Musiker Wincent Weiss und Schauspieler Edin Hasanovic duelliert. Das bessere Ende hatte Weiss, der die Show letztlich gewann. Zu den Gewinnern zählten letztlich aber alle Beteiligten und auch der ausstrahlende Sender ProSieben. Denn: "Schlag den Star" sicherte sich am Samstag mit 16,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe nicht nur den Primetime-Sieg, sondern zugleich auch die beste Quote seit 2017. Damals spielten Lena Meyer-Landrut und Lena Gercke gegeneinander, die bis nach zwei Uhr gelaufene Show sicherte ProSieben damals sogar mehr als 18 Prozent.

0,78 Millionen 14- bis 49-Jährige sahen nun am Samstagabend die Live-Sendung auf ProSieben. Nur die "Tagesschau" im Ersten hatte am Samstag noch mehr junges Publikum. Insgesamt kam "Schlag den Star" auf 1,52 Millionen Zuschauer. Somit kam man deutlich vor RTL ins Ziel, das ab 20:15 Uhr eine neue Folge der "größten Fernsehmomente der Welt" bereithielt. Auch hierfür wurde viel Sendezeit freigeräumt; bis 0:40 Uhr lief die Sendung, die letztlich auf schwache 8,6 Prozent Marktanteil bei den Jungen kam. Insgesamt erreichten die Fernsehmomente 1,17 Millionen Zuschauer ab drei Jahren.

Es war also, ähnlich wie auch bei Sat.1, kein Vorzeigeabend für RTL. Sat.1 setzte zur besten Sendezeit auf "Cars 3: Evolution" – kam damit aber nicht über rund 810.000 Zuschauer ab drei Jahren hinaus. 7,5 Prozent Marktanteil bescherten dem Sender bei den Umworbenen ein halbwegs passables Ergebnis. Besser in Fahrt gekommen ist derweil auch der umgebaute Samstagvorabend, wenngleich Wiederholungen von "112 – Notruf Deutschland" immer noch massig Luft nach oben haben. In dieser Woche wurden zwischen 18 und 19:55 Uhr aber immerhin 4,7 Prozent gemessen. Sieben Tage eher waren es gerade einmal knapp drei Prozent.

Dennoch: Für mehr als 6,4 Prozent Tagesmarktanteil in der Zielgruppe reichte es bei Sat.1 nicht. Vox landete ein Zehntel vor den Münchnern. Platz eins ging derweil an ProSieben mit 10,1 Prozent, dahinter platzierte sich RTL mit genau acht Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.