Am Freitagabend stand mit dem Rückrundenauftakt zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach das nächste Spiel aus dem Live-Paket von Sat.1 auf dem Programm - und es bescherte dem Sender ähnlich starke Reichweiten wie beim Saisonstart im August. Im Schnitt verfolgten rund 5,16 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer das Spiel, das parallel auch von DAZN übertragen wurde, in Sat.1 - 4,95 Millionen waren es während der ersten 45 Minuten, in der zweiten Hälfte zog die Reichweite auf 5,37 Milionen an. Das waren wieder erheblich mehr als beim Hinrunden-Abschluss, als das Spiel zwischen den Bayern und Wolfsburg nur rund 3,2 Millionen Menschen zu Sat.1 locken konnte.

Die Marktanteile beliefen sich auf zunächst 16,2 Prozent und dann 18,4 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 22,4 und 23,9 Prozent Marktanteil erzielt. In der klassischen Zielgruppe sicherte sich Sat.1 damit auch den Tagessieg, beim Gesamtpublikum musste man sich neben der "Tagesschau" auch dem ZDF-"Staatsanwalt" geschlagen geben.

Nach dem Schlusspfiff erreichte Sat.1 mit der Highlights-Sendung auch noch gute 14,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, immerhin 2,09 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer blieben dran. Der abschließende Talk "ran Late Night" konnte dieses Quotenniveau bei Weitem nicht halten, lief aber trotzdem erheblich besser als bei den ersten zwei Ausgaben. 6,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen sind mehr als das Doppelte dessen, was im Juli und Dezember erreicht wurde, 740.000 Zuschauerinnen und Zuschauer blieben dran. Die Vorberichterstattung am Vorabend hingegen interessierte einmal mehr kaum: Ab 19 Uhr lag der Zielgruppen-Marktanteil zunächst bei nur 3,9 Prozent, ab 19:27 Uhr dann bei 4,6 Prozent. Erst ab 20 Uhr stieg der Marktanteil dann auf knapp zweistellige Werte.

Die Konkurrenz konnte mit dem Fußball in der Zielgruppe wie erwähnt nicht mithalten, trotzdem hielt sich beispielsweise RTL gar nicht so schlecht. Ein "News Spezial" zu den Corona-Beschlüssen um 20:15 Uhr kam auf 10,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und insgesamt 1,73 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer - was natürlich weit hinter dem zeitgleichen "ARD extra" lag (5,22 Millionen Zuschauende, 14,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen). Danach holte dann eine "Chartshow"-Wiederholung ebenfalls 10,9 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe.

Auch Vox schlug sich mit dem Film "Der Hobbit - Smaugs Einöde" gut und erzielte mit 8,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil weit überm Senderschnitt. Damit war Vox auch deutlich erfolgreicher als ProSieben, das mit dem Film "The First Avenger: Civil War" nicht über 6,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus kam, RTLzwei holte mit "72 Stunden - The Next Three Days" 4,3 Prozent in der Zielgruppe. Kabel Eins ging mit em Viererpack "Criminal Minds" unter. Die Marktanteile zogen im Lauf des Abends zwar an, allerdings ausgehend von zunächst nur 2,4 Prozent auf zuletzt 4,3 Prozent.