Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die Bundesliga-Relegation hat sich für Sat.1 als quotenstarkes Zugpferd erwiesen. Dabei konnte das Rückspiel zwischen dem Hamburger SV und Hertha BSC am Montagabend noch einmal einen drauflegen: So erreichte schon die erste Halbzeit durchschnittlich 5,18 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die beim Gesamtpublikum für 17,9 Prozent Marktanteil sorgten. Die zweite Hälfte brachte es sogar auf 6,45 Millionen Fans und einen Marktanteil von 23,6 Prozent.

In der Zielgruppe lief es sogar noch besser: Dort verbuchte Sat.1 in der zweiten Halbzeit mit 2,01 Millionen 14- bis 49-Jährigen herausragende 27,3 Prozent Marktanteil, nachdem der erste Durchgang bereits auf 23,1 Prozent gekommen war. Der Privatsender war damit in der Primetime bei Jung und Alt gleichermaßen Marktführer. Beim Gesamtpublikum konnte allenfalls das ZDF mithalten, wo der Krimi "Flammenmädchen" von 4,47 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern gesehen wurde.

Zufrieden kann man aber auch bei Sky sein, wo die Relegation trotz paralleler Ausstrahlung im Free-TV noch von 550.000 Fans gesehen wurde. Der Marktanteil lag im Schnitt bei überzeugenden 4,3 Prozent. Starke Quoten gab's derweil für Sat.1 diesmal auch mit der Nachberichterstattung: 3,67 Millionen Menschen blieben um 22:24 Uhr dran, in der Zielgruppe fiel der Marktanteil bis nach 23 Uhr mit 22,2 Prozent weiterhin sehr hoch aus. Und auch danach kam eine weitere halbe "ran"-Stunde noch auf immerhin 10,1 Prozent.

Einzig der Countdown tat sich um 19:30 Uhr zunächst mit nur 670.000 Zuschauenden sowie 5,9 Prozent Marktanteil schwer. Ab 20:00 Uhr überzeugte Sat.1 dann aber bereits mit guten 12,6 Prozent in der Zielgruppe. Dank der abendlichen Stärke war Sat.1 zum Start in die Woche auch über den Tag hinweg gesehen Marktführer bei den 14- bis 49-Jährigen: Auf beachtliche 13,6 Prozent brachte es der Sender in der Zielgruppe - das waren über vier Prozentpunkte mehr als RTL oder Vox erzielten.

Schlecht lief's dagegen für ProSieben, wo die US-Serien in der Primetime einmal mehr floppten. "Prodigal Son" ging um 22:13 Uhr sogar mit nur 3,1 Prozent baden. Die Folge war ein ernüchternder Tagesmarktanteil von nur 6,5 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV