Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Eine weitere Folge von "Sing meinen Song", die Vox am Dienstagabend unter anderem in Konkurrenz zum Fußballspiel zwischen Kaiserslautern und Dresden zeigte, holte sehr konstante Reichweiten. 1,1 Millionen Menschen sahen die Ausstrahlung, rund 50.000 mehr als sieben Tage zuvor. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Musiksendung wie vor einer Woche auf 530.000 Zusehende. Die Quote gab leicht nach, sie lag diesmal bei 8,3 Prozent, was etwas weniger ist als zuvor, aber auf dem Level des Werts von vor zwei Wochen liegt.

Recht schwer tat sich nach 22:15 Uhr dafür "Die Lotte-Story", die auf 5,7 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren fiel. Und die "Songs des Abends" von "Sing meinen Song", die Vox nach 23:20 Uhr im Programm hatte, interessierten weniger als vier Prozent der Werberelevanten. Alles dabei war bei RTLzwei. Am Vorabend bestätigten die Städte-Soaps ihre gute Leistung des Vortags. Am Dienstag kam "Köln 50667" erneut auf 6,3 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Das um kurz nach 19 Uhr gestartete "Berlin – Tag & Nacht" überzeugte mit 6,6 Prozent und somit einem überdurchschnittlichen Wert. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 liegt die Soap linear derzeit bei rund viereinhalb Prozent.

Im Abendprogramm herrschte Licht, aber auch ein bisschen Schatten. Die Doku "Nachtschicht: Einsatz für die Lebensretter" ist mit 4,6 Prozent bei den Umworbenen sicher noch nicht da, wo die Verantwortlichen sie sehen wollen. Aber: Gegenüber der ersten Folge machte Ausgabe zwei einen deutlichen Sprung nach oben, besserte sich um rund einen Prozentpunkt. Auch die Reichweite stieg leicht an; auf rund 510.000. Angestiegen sind die Quoten dann auch am späten Abend. "Armes Deutschland" bescherte RTLzwei nach 22:17 Uhr im Schnitt 9,6 Prozent Marktanteil und lag somit unter anderem vor ProSieben und RTL. Gar an der 10-Prozent-Marke kratzte "Autopsie" ab 0:20 Uhr.

In der klassischen Zielgruppe beendete RTLzwei den Tag mit einer durchschnittlichen Quote in Höhe von 5,7 Prozent und lag damit gleichauf mit dem ZDF. Im Zweiten lief um 20:15 Uhr eine Doku zum Thema "Wir Deutschen und Russland" mit 9,2 Prozent insgesamt (2,46 Mio.) und 5,5 Prozent bei den Jungen sehr mäßig. "Frontal" sahen danach im Schnitt 2,37 Millionen Leute. Während der Marktanteil bei den Jüngeren identisch blieb, sank er insgesamt auf achteinhalb Prozent.

Im Ersten überzeugten "Die Kanzlei" und "In aller Freundschaft" mit 4,02 und 4,82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die 15 und 17,3 Prozent Marktanteil bedeuteten. Ab 22:50 Uhr schlug sich auch "Maischberger" mit 13,3 Prozent richtig gut. "Markus Lanz" im ZDF, das allerdings erst nach 23:30 Uhr begann, kam auf 14,6 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV