Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit technischen Problemen zum Auftakt und inhaltlichen Problemen im weiteren Verlauf verlief der Einstand von Barbara Schöneberger als neue Moderatorin von "Verstehen Sie Spaß?" Anfang April zwar nicht gerade nach Maß, trotzdem waren die Quoten damals gut. Über viereinhalb Millionen Menschen waren vor dem Fernseher mit dabei. Davon waren nun bei der zweiten Ausgabe nur noch rund die Hälfte übrig, was sich teilweise mit der Sommer- und Ferienzeit erklären lässt, aber eben nur teilweise.

So sahen an diesem Samstagabend im Schnitt nur noch 2,29 Millionen Personen zu, damit wurde der bisherige Tiefstwert des Formats noch um über eine halbe Million unterboten. Auch der Marktanteil beim Gesamtpublikum fiel mit 12,4 Prozent geringer aus als gewohnt. Im öffentlich-rechtlichen Show-Duell musste sich die Schöneberger-Show klar dem "Zweite-Chance-Special" von Kerners "Quiz-Champion" im ZDF geschlagen geben, das dort im Schnitt 3,45 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zählte und damit erheblich bessere 18,7 Prozent Marktanteil erzielte.

Auch in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen schmolz die absolute Reichweite im Vergleich zur April-Ausgabe um etwa die Hälfte, trotzdem reichten 0,52 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer aus dieser Altersgruppe aber für starke 13,8 Prozent Marktanteil und machten Das Erste mit großem Vorsprung zum Marktführer beim jungen Publikum am Samstagabend. "Der Quiz-Champion" im ZDF lag zwar ebenfalls über dem Senderschnitt, war mit 8,8 Prozent Marktanteil aber weit hinter der Show im Ersten. Stärkster Verfolger war Sat.1, wo der Film "Coco - Lebendiger als das Leben" 10,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielen konnte.

Das Erste sicherte sich übrigens sogar die Tagesmarktführung bei den 14- bis 49-Jährigen vor RTL, weil man nicht nur in der Primetime vorn lag, sondern auch tagsüber mit der großflächigen Sport-Übertragung der "Finals" zwar keine überragenden Quoten erzielte, häufig aber auch hier knapp zweistellige Werte beim jungen Publikum einfahren konnte.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV