Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Das TV-Comeback von Birgit Schrowange bei Sat.1 steht aus Quotensicht weiterhin unter keinem guten Stern. Nachdem schon "Birgits starke Frauen" und "Wir werden mehr" nur auf wenig Zuspruch gestoßen sind, fiel nun auch der Einstand von "Unser Mallorca - mit Birgit Schrowange" ziemlich verhalten aus. Am Donnerstag um 20:15 Uhr kam die Sendung in der Zielgruppe nicht über einen Marktanteil von 4,8 Prozent hinaus. Insgesamt hatten 620.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Schnitt eingeschaltet.

Gefragter als Birgit Schrowange auf Mallorca war da schon Peter Giesel in der Karibik. Kabel Eins erzielte mit einer neuen Folge von "Achtung Abzocke" zur gleichen Zeit bei Kabel Eins nämlich in der Zielgruppe einen richtig guten Marktanteil von 7,2 Prozent. Auch die Gesamt-Reichweite lag mit 670.000 Zuschauerinnen und Zuschauern höher.

Und auch im anschließenden Magazin-Duell zwischen "K1 Magazin" und "akte" behielt Kabel Eins die Oberhand: Während das "K1 Magazin" bei den 14- bis 49-Jährigen einen guten Marktanteil von 6,7 Prozent erzielen konnte, kam "Akte" nur auf 5,6 Prozent Marktanteil - legte damit im Vergleich zu "Unser Mallorca" aber immerhin leicht zu. Die Gesamt-Reichweite von "akte" lag bei rund einer halben Million Zuschauerinnen und Zuschauern, beim "K1 Magazin" waren es etwa 50.000 mehr.

Kabel Eins sortierte sich damit auch vor Vox ein, wo um 20:15 Uhr der Film "Ice Age 4 - Voll verschoben" nicht über 5,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus kam. Auch "James Bond 007: Der Hauch des Todes" blieb im weiteren Verlauf des abends mit 6,6 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe ziemlich blass.

Noch größere Probleme als in der Primetime hatte Sat.1 unterdessen wieder am Vorabend, wo "Doppelt kocht besser" überhaupt nicht in die Gänge kommt und wieder nur katastrophale 2,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielen konnte. Zweistellige Marktanteile hatte Sat.1 neben dem erneut sehr starken "Frühstücksfernsehen, das 20,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte, außerdem noch zwischen 14 und 16 Uhr - also ausgerechnet mit den Formaten, von denen man sich trennen will. "Auf Streife", "Auf Streife - Die Spezialisten" und "Klinik am Südring" erzielten zwischen 10,0 und 11,4 Prozent in der klassischen Zielgruppe.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV