Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Am Freitagabend startete die Bundesliga in ihre 60. Saison. Am ersten Samstag kam die oberste deutsche Fußballliga sowohl im Free- als auch im Pay-TV nun auf hohe Marktanteile, aber noch ausbaufähige Reichweiten. So sicherte sich etwa die "Sportschau" im Ersten ab 18:30 Uhr im Schnitt weniger als drei Millionen Zusehende (2,83 Mio.), holte aber starke 18,9 Prozent Marktanteil insgesamt und 17,9 Prozent bei den Jungen. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Highlight-Bilder mit 0,48 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern sogar gefragter als jedes Primetime-Programm. Gut unterwegs war indes auch das ZDF-"Sportstudio", das erste Free-TV-Bilder des Spiels zwischen Dortmund und Leverkusen zeigte. Nach 23:30 Uhr schauten 1,67 Millionen Personen zu, die zu 16,7 Prozent Marktanteil beim Publikum ab drei Jahren führten. Bei den Jungen wurden 9,4 Prozent gemessen.

 

Zum Vergleich: Die ZDF-Traditionssendung erreichte in der vergangenen Saison gesamt einen Durchschnittswert von 11,5 Prozent Marktanteil. Sky übertrug ab 15:30 Uhr die fünf Erstligaspiele parallel. Mit dabei war unter anderem das Berliner Stadtderby, für das sich rund 110.000 Menschen interessierten. Rechnet man nun alle Einzelspiele und die Konferenz zusammen, dann ergab sich für Sky Bundesliga eine generierte Reichweite in Höhe von 1,17 Millionen. Die Quote lag bei 11,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam Sky auf 20,3 Prozent Marktanteil und hatte somit am Nachmittag die Marktführung inne.

Gut schlug sich dann auch das erste Sky-Topspiel der neuen Saison – bei dem die neue Expertin Julia Simic ihren ersten Auftritt in dieser Rolle beim Sender hatte. Das Match zwischen Dortmund und Leverkusen interessierte 1,01 Millionen Menschen ab drei Jahren, 0,37 Millionen waren davon werberelevant. Bei den Umworbenen heimste Sky starke 12,7 Prozent Marktanteil ein.

Recht passabel schlug sich abends dann auch noch das Zweitliga-Topspiel, das auch im Free-TV übertragen wurde. Sport1 sicherte sich 20:30 Uhr im Schnitt rund 300.000 Fans. Sowohl insgesamt als auch bei den Werberelevanten lag die ermittelte Quote bei rund eineinhalb Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV