Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Nach etwas weniger als drei Wochen ist am Mittwochabend die zehnte Staffel von "Promi Big Brother" zu Ende gegangen. Mit Blick auf die Quoten hätte man sich in Unterföhring wohl noch ein wenig mehr erhofft als den Marktanteil in Höhe von 9,2 Prozent, der es nun in der Zielgruppe geworden ist. Gut möglich, dass sich durch zeitversetzte Nutzung noch ein wenig nach oben verändern wird, doch noch vor einem Jahr lag der Final-Marktanteil der Realityshow über einen Prozentpunkt höher. 2020 endete "Promi Big Brother" sogar mit mehr als 16 Prozent Marktanteil.

Insgesamt schalteten um 20:15 Uhr durchschnittlich 1,31 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein und damit kaum mehr als zuletzt am späten Abend. Und doch kann man bei Sat.1 unterm Strich zufrieden sein, bescherte "Promi Big Brother" dem Sender in den von der Fußball-WM geprägten Wochen doch regelmäßig ein Erfolgserlebnis. Das Zusammenspiel mit der "Late-Night-Show" funktionierte zudem erneut prächtig: Die "Promi Big Brother"-Nachlese brachte es nach Mitternacht noch auf sehr gute 12,8 Prozent Marktanteil.

Von solchen Werten blieb RTL am Mittwochabend hingegen ein ganzes Stück entfernt. Dort dürfte mit Blick auf die Quoten von "Der Preis ist heiß" Ernüchterung herrschen, fiel die Spielshow mit der vierten Ausgabe doch auf neue Quoten-Tiefs. Mit 440.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren kam die Weihnachts-Ausgabe nicht über 7,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hinaus. Gestartet war die Sendung vor einem halben Jahr noch mit über 17 Prozent. 

Auch insgesamt waren so wenige Fans wie noch nie dabei: Nur 1,43 Millionen Menschen entschieden sich am Mittwoch für "Der Preis ist heiß", nachdem die ersten drei Ausgaben noch jeweils mehr als zwei Millionen erreicht hatten. "RTL Direkt" und "Stern TV" taten sich im Anschluss mit Marktanteilen von 6,8 und 7,5 Prozent in der Zielgruppe zudem ebenfalls schwer. Doch selbst "TV total" musste sich bei ProSieben in dieser Woche mit einem einstelligen Wert begnügen und blieb bei 9,7 Prozent hängen. "Pokerface - nicht lachen" brach anschließend auf 5,7 Prozent ein.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV