DWDL.de-Zeugnis
Bleskin über Ackermann und vergessene B-Seiten
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Seit fast 20 Jahren ist Manfred Bleskin bereits für den Nachrichtensender n-tv tätig Seine politischen Einschätzungen sind nach wie vor gefragt - entsprechend politisch fallen auch die Kopfnoten der Woche aus, die der Journalist bei DWDL.de verteilt...
ausgestellt von Manfred Bleskin
© n-tv Seit 1993 ist Manfred Bleskin für den Nachrichtensender n-tv tätig und war seither Gastgeber und Moderator zahlreicher Sendungen. Seit dem Jahr 2008 ist Bleskin als Redaktionsmitglied im Berliner Hauptstadtstudio von n-tv tätig und präsentiert auf n-tv.de seinen Wochenrückblick "Bleskins Woche". Zudem gibt er sich auch in seiner täglichen Kolumne "Zwischenruf" stets meinungsstark zu aktuellen politischen Themen - entsprechend politisch fällt daher auch sein Zeugnis mit den Kopfnoten der Woche aus, das er für das Medienmagazin DWDL.de erstellt...
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Radio B2 In Berlin gibt es mit Radio B2 seit Wochenmitte einen neuen Sender. „Starke Hits, klasse Oldies!“ verspricht er. Allerdings scheinen die ins weniger gehörte Abendprogramm verbannt zu sein. Tags gab‘s bisher nur Produkte aus der Würstchenfabrik der Popmusik. Und „Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt“ hört man schon auf dem Berliner Rundfunk 91,4, der mit Songs aus den 70ern und 80ern eigenwirbt und schon hin und wieder die vergessene B-Seite einer Single der Hollies spielt.
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Josef Ackermann Zitat des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Josef Ackermann 2007: "Ich wäre ein schlechter Aufsichtsratsvorsitzender. …Weil ich viel zu stark im Geschäft bin und nicht loslassen könnte." Nun soll und will Ackermann Aufsichtsratsvorsitzender werden. Ein Mann, zwei Worte!
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Lega Nord Der Europaabgeordnete der italienischen Lega Nord meint zu den Bluttaten des Massenmörders in Norwegen: „100 Prozent der Ideen Breiviks sind richtig, manche sind sogar ausgezeichnet. Es ist die Schuld der Migranteninvasion, wenn diese Ideen in Gewalt gemündet sind." Abscheulich. Menschenfeindlich. Schreibtischmörderisch. Die rechtsgerichtete Lega Nord ist Koalitionspartner von Ministerpräsident Silvio Berlusconi
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Heinz-Christian Strache Der Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs, Heinz-Christian Strache, reicht als Comicfigur HC in Ritterrüstung mit Kreuzfahrersymbolik einem Buben ein Katapult mit den Worten: "Wannst dem Mustafa ane aufbrennst, kriagst a Hasse spendiert". Eine heiße Wurst für eine Gewalttat, versprochen vom Vorsitzenden einer Partei, die laut neuester Umfrage bei Wahlen mit 27 Prozent dicht hinter den Sozialdemokraten zweitstärkste Partei würde. Die CDU-Schwesterpartei ÖVP distanziert sich zwar von der Aussage, will aber eine Koalition mit der FPÖ nicht ausschließen. Braun-schwarz wäre eine schlechte Farbe für Österreich, Frau Merkel. Das sollten Sie ihren Brüdern und Schwestern klarmachen
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Bleskin über Ackermann und vergessene B-Seiten
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