
884 Mal hat Dr. Oetker in den zurückliegenden sieben Tagen in den Werbeblöcken der deutschen TV-Sender geworben, das entsprach einer Bruttoreichweite in Höhe von 511 XRP. Die Marke schaffte es damit im Werberanking bis auf Platz drei. Darüber hinaus war es für Dr. Oetker die werbeintensivste Woche des Jahres, mehr Spots innerhalb von sieben Tagen schaltete das Unternehmen 2026 noch nie - und dabei verfolgte man auch zwei spezielle Ansätze.
So ist Dr. Oetker im Rahmen von "Let's Dance" sehr regelmäßig mit Pizza-Spots ("Die Ofenfrische") zu sehen - und die erfolgreiche RTL-Show färbt auch auf die Bruttoreichweite in den Werbecharts ab. So waren am vergangenen Freitag neun Dr. Oetker Spots rund um das Tanzformat zu sehen - und alleine sie stehen für 39 XRP. Sie lieferten also ein weit überdurchschnittliches Ergebnis. Wenn ein Spot eine Bruttoreichweite von 1 XRP erzielt, ist das für gewöhnlich schon ein sehr gutes Ergebnis. Die "Let's Dance"-Spots lagen deutlich darüber.
Und auch wenn Dr. Oetker auf die RTL-Tanzshow setzt: Blickt man auf alle Spots der Marke, liefen die meisten bei ProSieben (16,9 Prozent). Überhaupt versammelte Seven.One Media fast zwei Drittel aller Spots des Unternehmens auf sich. Der Rest entfiel auf die Sender von RTL Deutschland bzw. der Ad Alliance. Das heißt auch: Dr. Oetker hat sich ausschließlich auf die beiden großen Sendergruppen/Vermarkter konzentriert.
Neben "Let's Dance" setzte das Unternehmen auch auf die WM-Vorfreude bei den Deutschen - wobei das Wort WM oder Nationalmannschaft in einem entsprechenden Spot nie vorkam, rund um das Mega-Turnier gelten für Marken strenge Vorgaben, mit welchen Begrifflichkeiten sie werben dürfen - und mit welchen nicht. Dr. Oetker bewarb seine "Mia Grande"-Pizza also schlicht einem Hinweis auf "Unser Team". Wer also vier Pizzen kauft, bekommt ein Fußballtrikot oder Fan-Socken. Dieser Spot war 253 Mal in den Werbeblöcken zu sehen - am häufigsten bei ProSieben. Damit generierte Dr. Oetker insgesamt 158 XRP. In weiteren Spots bewarb Dr. Oetker zuletzt unter anderem Back- und Dekor-Produkte sowie verschiedene Müslis.
Reichweitenstärkste Marke in den TV-Werbeblöcken der vergangenen Woche ist - zum vierten Mal in Folge - Amazon gewesen. Mit fast 2.000 Spots brachte man es auf eine Bruttoreichweite in Höhe von 771 XRP. Kaufland kam mit 1.656 Spots und 710 XRP auf Rang zwei.
Das Werberanking kurz erklärt
All Eyes On Screens (früher: AdScanner) stellt für das Ranking eine Liste aller in der vergangenen Woche im deutschen TV ausgestrahlten Werbespots zusammen und ermittelt für diese die in Summe erzielte Reichweite in den gemessenen Vodafone-Haushalten. Da hier die sekundengenaue Reichweite statt der bislang branchenüblichen Werbeinselreichweite als Grundlage dient, spricht All Eyes On Screens von XRP (Exact Rating Points). Da es sich um Brutto-Reichweiten handelt, werden dafür die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung aufaddiert. Zur Veranschaulichung: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für die gesamte Woche 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.
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