Eine Neugründung in bewegten Zeiten, bei der nach eigener Darstellung TV-Exzellenz auf Plattform-Agilität trifft. Graly fokussiert sich auf die Konzeption und Projektsteuerung von Branded-Entertainment-Formaten, digitalen Line Extensions und Multichannel-Management für Plattformen und IP-Owner. Man wolle Marken, Medienhäuser, Produktionsfirmen und Creator in diesem Wandel kollaborativ zusammenzuführen.

"Wir verstehen uns als Partner etablierter Strukturen und setzen für High-End-Content voll auf die Expertise der besten Produzenten", erklärt Dominique Curtis Daly, Co-Founder und Geschäftsführer von Graly. „Wir nehmen Bestands-Formate und Neuentwicklungen, kreieren hierfür neue Flächen und führen diese intelligent in die Vermarktung. So holen wir gemeinsam das Maximum aus jeder Idee heraus.“

Neben dem ehemaligen Banijay-Manager Daly wird das operative Geschäft von Fritz Grabosch (Co-Founder & Geschäftsführer) und Martin Lohmer (Co-Founder & VP Operations) gelenkt. Grabosch bringt neben Marketing-Expertise von ProSiebenSat.1 langjährige Branded-Content-Erfahrung im Esports und Gaming mit. Lohmer, der u.a. an "Big Brother Knossi Edition" mitwirkte, fungiert als Übersetzer zwischen Creator Economy und der klassischen Produktionswelt.

Graly © Marvin Ruppert / Graly Jörg Grabosch und David Leonard Stade

Spannend sind die strategischen Investoren des Projekts, die das operative Trio auch als Beiräte unterstützen: Jörg Grabosch, Gründer von Brainpool TV, sowie David Leonard Stade, Gründer der DLS Consulting und Manager von u.a. Knossi und Max Schradin. Damit ist Graly nicht nur das Comeback von Jörg Grabosch nach seinem Ausscheiden bei Brainpool. Auch David Leonard Stade lässt aufhorchen: Er arbeitete zuletzt mit seinen Künstlern intensiv mit Banijay zusammen. Nun macht er mit der Neugründung Konkurrenz. 

"Wir haben uns schon bei Brainpool ausführlich mit Branded Entertainment beschäftigt. Bei Graly wächst jetzt zusammen, was zusammengehört: Klassische Produktionskompetenz und digitales Entertainment-Know-how", kommentiert Investor Jörg Grabosch. David Leonard Stade ergänzt: "Wir schaffen eine Infrastruktur, die für Creator und etablierte Sender gleichermaßen funktioniert - das ist der logische nächste Schritt für moderne Content-Architektur."

Diesen Ansatz mache man für den Werbemarkt nutzbar. "In einer Welt, in der Aufmerksamkeit die härteste Währung ist, schaffen wir Räume für Marken, um emotionale Momente zu kreieren", sagt Geschäftsführer Fritz Grabosch. "Marken sollen Unterhaltung nicht mehr nur als Werbepartner begleiten, sondern als Enabler selbst ermöglichen und durch eigene IPs wertstiftend in die Community tragen.“ Der auf der Website des Unternehmens unübersehbare Claim des neuen Unternehmens: „Built for attention“.