Wie es unterschiedlichen Menschen geht, die neu in Frankfurt sind, zeigt bald eine Dokuserie des HR. "Welcome to Frankfurt" heißt das Format, das ab dem 24. April in der Mediathek der ARD zum Abruf bereitstehen wird. Das  HR Fernsehen zeigt die insgesamt vier Folgen ab dem 26. April immer sonntags um 19 Uhr. Im Mittelpunkt von Staffel eins stehen acht Menschen, die ziemlich unterschiedliche Herausforderungen vor sich haben. 

Luna Luce ist beispielsweise nach Frankfurt gekommen, um sich neu zu erfinden. Als Kind vom Dorf war sie schüchtern, in der Großstadt lebt sie jetzt die unterschiedlichen Seiten ihrer Kreativität aus. Mike wohnt mit seiner Hündin Marla auf der Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel. Das hält er nur mit Crack und Heroin aus. Sobald er genug Geld hat, möchte er zu seiner Schwester nach Polen fahren, um endlich den Entzug zu machen. Für Nicola ist Frankfurt eine Station auf der steilen Karriereleiter als Bankerin. Sie leitet das Risk-Management bei der J.P. Morgan SE. Menahem ist derweil Vorsänger in der jüdischen Gemeinde. Mit seiner Frau Shirel und ihren drei Söhnen ist er vor Kurzem nach Frankfurt gezogen. 

Ein weiterer Protagonist der Dokuserie ist Matin, der an der HfG Offenbach studiert und in einem Technoclub arbeitet. Noch lebt er bei seiner Mutter in Gießen und muss jeden Tag mit dem Zug nach Frankfurt pendeln. Sein großer Wunsch ist eine eigene Wohnung. Zakaria ist für ein Ausbildungsprogramm des Frankfurter Entsorgungsservice aus Marokko nach Frankfurt gekommen. Maria ist zum zweiten Mal in ihrem Leben neu in Frankfurt. Als alleinerziehende Mutter kam sie damals auf der Suche nach einem Leben jenseits der Konventionen in die Stadt. Als 77-Jährige kehrt sie nun zurück, diesmal in eine gehobene Seniorenresidenz im Ostend, um wieder näher bei den Töchtern zu sein, doch die haben sich inzwischen ein eigenes Leben aufgebaut.

Zwischen Nachtleben, Bankenwelt, neuem Job, Obdachlosigkeit, Wohnungssuche, Altersheim und dem Trittbrett eines Müllabfuhrwagens zeige sich, "wie unterschiedlich Ankommen sein kann", heißt es in einer Pressemitteilung zum Format. Der HR teilt außerdem mit, dass man alle Geschichten "ungeschönt und ehrlich" erzählen wolle. Die Reihe wurde von TimeLine Film und TV produziert und stammt von Antonia Troschke (Produzent: Guido Holz, Redaktion: Carla Reitter, Dorothee Ott).