Trauer um Luna Jordan: Die Schauspielerin ist nach Angaben ihrer Agentur Players bereits am vergangenen Mittwoch plötzlich und unerwartet gestorben. Jordan wurde nur 25 Jahre alt. Zur Todesursache wurden zunächst keine Angaben gemacht. Auf ihrem Instagram-Profil teilte die Agentur ein Foto der Schauspielerin, versehen mit den Worten: "Du wirst uns fehlen."

Bereits in jungen Jahren spielte Luna Jordan in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. So war sie etwa in Serien und Reihen wie "Der Bergdoktor", "Kommissarin Lucas" oder "Wild Republic" zu sehen. Seit der ersten Staffel wirkte sie zudem in der ZDF-Krimiserie "Jenseits der Spree" mit. An der Seite von Hauptdarsteller Jürgen Vogel verkörperte sie dessen Serien-Tochter. Erst im März war Jordan zudem in einer Folge der ARD-Krimireihe "Polizeiruf 110" zu sehen.

Eigentlich sollte sie in der neuen ZDF/BBC-Serie "Hamburg Days" von Regisseur Christian Schwochow über die frühen Jahre der Beatles eine der zentralen Rollen spielen. Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass Jordan darin Astrid Kirchherr verkörpern sollte, eine deutsche Fotografin, die eng mit den Beatles verbunden war. Die Serie befindet sich aktuell im Dreh.

Im Jahr 2022 wurde Luna Jordan mit dem österreichischen Filmpreis für die beste Nebenrolle ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis damals für ihre Rolle im Kinofilm "Fuchs im Bau". In ihrer Dankesrede sprach sie damals auch über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche. Offene Worte fand Jordan auch in der NDR-Dokumentation "Kinderschauspieler - Der Preis des Erfolgs". Darin erzählte sie von der möglichen Belastung schwieriger Rollen in jungen Jahren.