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Nachdem Anfang des Jahres eine geplante Kapitalerhöhung bei Highlight Communications, der Schweizer Muttergesellschaft von unter anderem Constantin Film und Sport1, geplatzt ist, befindet man sich nach wie vor auf der Suche nach frischem Geld. Und so langsam drängt die Zeit: Ende November muss man fast 75 Millionen Schweizer Franken, rund 82 Millionen Euro, an ein Bankenkonsortium zurückzahlen. Ob das gelingt, ist offen. Zuletzt schloss Highlight-Boss Bernhard Burgener auch einen Verkauf von Constantin Film nicht mehr aus (DWDL.de berichtete). 

Nun hat die Gruppe ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal dieses Jahres veröffentlicht - und die geben keinen Rückenwind für die kommenden Monate. So ist der Umsatz von Highlight Communications in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 um rund 20 Prozent eingebrochen, von 79,9 auf nur noch 63,9 Millionen Franken. Höhere Umsätze erwartet man erst für das dritte Quartal, hier würden wieder größere Kinostarts anstehen, heißt es vom Unternehmen. 

Während der Umsatz im Segment Film, hier vor allem durch Constantin Film und ihre diversen Tochterunternehmen, um 16,2 Prozent auf 43,6 Millionen Franken sank, ging es im Bereich Sport und Event, hier wird unter anderem Sport1 geführt, um 27,3 Prozent auf 20,2 Millionen Franken zurück. In der Schweiz übt man sich in Zweckoptimismus und spricht von einer "soliden Entwicklung", die Geschäfte hätten sich "wie erwartet" entwickelt. 

Immerhin das Betriebsergebnis (EBIT, Gewinn vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich deutlich, lag mit -6,1 Millionen Schweizer Franken aber nach wie vor im roten Bereich. Vor einem Jahr waren es sogar -17 Millionen. Gleichzeitig hat man im ersten Quartal 2026 auf die Kostenbremse getreten. So sank der operative Konzernaufwand auf 83,6 Millionen Schweizer Franken, ein Jahr zuvor waren es im gleichen Zeitraum noch 28,5 Millionen mehr.