Mit gleich zehn Lolas - darunter der Lola in Gold für den besten Spielfilm - war das Generationen-Drama "In die Sonne" schauen von Mascha Schilinski am Freitagabend der Abräumer bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin. Bei dem Film hanndelt es sich um eine ZDF-Koproduktion, produziert von von der ZDF-Studios-Tochter Studio Zentral. Entsprechend groß ist die Freude daher auch in Mainz, zumal obendrein die ZDF/Arte-Koproduktion "Gelbe Briefe" von İlker Çatak mit der Lola in Silber sowie dem Preis für die Beste Filmmusik geehrt wurde.
© ZDF/Tim Thiel
Nadine Bilke
"In die Sonne schauen" erzählt die Geschichte von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Neben der Lola in Gold erhielt das Drama außerdem Auszeichnungen in den Kategorien Beste Regie (Mascha Schilinski), Bestes Drehbuch (Mascha Schilinski, Louise Peter), Beste weibliche Nebenrolle (Lena Urtendowsky), Beste Kamera/Bildgestaltung (Fabian Gamper), Bester Schnitt (Evelyn Rack), Beste Tongestaltung (Claudio Demel, Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser und Jürgen Schulz), Bestes Szenenbild (Cosima Vellenzer und Maike Kiefer), Bestes Kostümbild (Sabrina Krämer) und Bestes Maskenbild (Anne-Marie Walther und Irina Schwarz).
Schauspieler August Diehl wurde derweil für die beste männliche Hauptrolle in der BR/Arte-Koproduktion "Das Verschwinden des Josef Mengele" geehrt. Einen Preis für den besten Dokumentarfilm erhielten zudem Sabine Lidl und Irene Höfer für "Siri Hustvedt – Dance Around the Self", eine Koproduktion von NDR und Arte.
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