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Im Text wird erwähnt, dass die Doku eigentlich für das ZDF und Arte sowie den israelischen Sender KAN entwickelt worden sei. Auch Produzent Reinhardt Beetz kommt zu Wort, er wird so zitiert: "Entgegen allen Vorbesprechungen wurde unser Vorhaben nicht genehmigt." In einer Pressemitteilung hat das ZDF die Vorwürfe nun "entschieden" zurückgewiesen und erklärte, man habe die Doku nie in Auftrag gegeben.
"Die Redaktionen von ZDF/ARTE erreichen zahlreiche Themenvorschläge. Die meisten dieser Vorschläge werden nach redaktioneller Bewertung nicht realisiert. Der Vorschlag zu ‘unraveling UNRWA’ wurde wegen der Vielzahl von bereits beauftragten oder realisierten Dokumentationen zu diesem Themenbereich nicht angenommen", heißt es vom Sender in seiner Stellungnahme. Es habe also keine Beauftragung des ZDF oder Arte für die Doku gegeben. Es seien auch keine Zusagen oder Vorabsprachen getroffen worden. Um den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen, hält das ZDF auch noch fest, dass den Sendern keine Kosten entstanden seien.
ZDF und Arte würden sich dem Themenkomplex Israel und Nahost "kontinuierlich und mit einem vielfältigen und multiperspektivischen Dokumentationsangebot in nicht nachlassender Aufmerksamkeit und Frequenz" widmen, heißt es vom ZDF. Als Beispiel nennt das ZDF auch Produktionen, die in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit den Beetz Brothers entstanden sind. Reinhardt Beetz ist jedenfalls froh, dass "Unraveling UNRWA" nun via "Bild" zu sehen ist. Gegenüber der Zeitung sagt er: "Dieser Film ist uns zu wichtig, als dass er dem deutschen Publikum entgeht, denn er eröffnet unter uns ein Gespräch darüber, wie es eigentlich weitergehen soll. Wo wird die Eskalation enden? Schön, dass BILD ihn nun online zeigt."
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