Das britische Team von Netflix hat eine einmalige Live-Show angekündigt, in der Darts-Profi Luke Littler noch in diesem Jahr gegen eine Reihe von Amateuren antreten soll. "Beat Luke Littler" heißt die Show, die am 30. Oktober live beim Streamingdienst zu sehen sein wird. Produziert wird das Event demnach von Netflix und Workerbee, einer Produktionsfirma von Banijay UK, in Zusammenarbeit mit der Darts-Organisation PDC.
Netflix und Workerbee sind aktuell auf der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Jeder, der glaubt, er oder sie hat das Zeug dazu, Littler zu schlagen, kann sich bewerben. Insgesamt sollen 20 Personen gegen Luke Littler antreten. Die genauen Regeln des Wettbewerbs hat Netflix noch nicht verraten. Klar ist aber schon: Wer Littler besiegt, gewinnt 501.000 Pfund.
Die Gewinnsumme ist eine Referenz auf die 501 Punkte, die Darts-Spieler pro Match-Leg spielen müssen, um auf 0 zu kommen. Gut möglich, dass Netflix die Amateure gegen Littler kein komplettes Match spielen lässt, sondern nur ein Leg. Dann würde es darum gehen, nur einmal schneller als Littler die 501 Punkte zu löschen. In einem knappen Statement erklärt der Darts-Champion: "Jeder glaubt, er könne mich schlagen. Jetzt haben sie die Chance, es zu beweisen."
In jedem Fall dürfte es für die Kandidatinnen und Kandidaten schwer werden, Littler zu besiegen - wie auch immer die Regeln am Ende wirklich aussehen werden. Luke Littler ist aktuell der mit Abstand erfolgreichste Darts-Spieler, erst am Sonntag hat er den Titel beim World Matchplay gewonnen - übrigens zum zweiten Mal in Folge. Bei der auch in Deutschland sehr beliebten Darts-WM der PDC triumphierte der 19-Jährige ebenfalls die letzten zwei Male. Littler krönte sich mit 17 Jahren zum jüngsten Weltmeister seines Sports, bis heute hat er 28 PDC-Titel gewonnen.
Netflix wandelt mit der frisch angekündigten Show übrigens auch ein Stück weit auf den Spuren von ProSieben, wo die jährliche "Promi Darts-WM" mittlerweile eine schöne Tradition ist. Bei der diesjährigen Ausgabe im Januar hätte eigentlich auch Littler mit dabei sein sollen, nach seinem Triumph bei der Weltmeisterschaft sagte er aber ab (DWDL.de berichtete).
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