Die ARD veröffentlicht am 19. August sechs neue Folgen der Dokuserie "Nachtstreife" aus Mainz in der ARD-Mediathek. Im linearen Programm wird die erste Folge zudem auch am 24. August im Anschluss an die "Tagesthemen" im Ersten gezeigt, zudem laufen die sechs Episoden ab dem 2. September immer mittwochs ab 23:30 Uhr in Doppelfolgen im SWR Fernsehen.
Es ist die mittlerweile siebte Staffel der "Nachtstreife", darunter die fünfte aus Mainz. Es ist allerdings das letzte Mal, dass die Schutzpolizei und der Kriminaldauerdienst in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mit der Kamera begleitet wurde: Der SWR dreht künftig in Ludwigshafen, daneben gibt es auch einen Ableger aus Hamburg, den der NDR beisteuert, der HR arbeitet zudem an einer Staffel aus Frankfurt.
In den neuen Folgen, die von Die Company LS Media GmbH von Februar bis Juni 2025 produziert wurden, gibt es aber nochmal ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern aus früheren Mainzer Staffeln, aber auch neuen Beamtinnen und Beamten. Ein zentrales Thema der siebten Staffel ist die psychische Gesundheit und damit auch der Umgang mit Menschen, die sich in akuten seelischen Krisen befinden. Immer häufiger treffen die Einsatzkräfte auf Menschen, die verzweifelt, desorientiert oder suizidgefährdet sind - dann sind nicht nur professionelle Routinen gefragt, sondern auch Geduld, Empathie und das Gespür, im entscheidenden Moment präsent zu sein.
Das Besondere an der "Nachtstreife": Es wird hier auf einen Off-Kommentar verzichtet, stattdessen kommentieren die Beamtinnen und Beamten ihre Einsätze, was für authentische Einblicke sorgen soll - "direkt, ungeschönt, authentisch", wie die Macher versprechen. Für die ARD hat sich das Format seit dem Start im Jahr 2020 als schöner Mediatheken-Erfolg entpuppt, den man mit einer größeren Bandbreite an Städten ausbauen will.
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