Neben den drei Vollprogrammen Sat.1, ProSieben und kabel eins präsentierte beim zentralen Summer-Screening der German Free-TV Group am Donnerstag in Düsseldorf auch der Nachrichten- und Dokusender N24 sein neues Programm. Bahnbrechende Änderungen stehen allerdings nicht an - warum auch: N24 kann auf das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte zurückblicken, wie Thorsten Rossmann am Donnerstagabend stolz verkündete.
Im Juli gab es dank Michael Jackson sogar noch einmal einen richtigen Schub. 1,7 Prozent beträgt der Monatsmarktanteil bislang in der Zielgruppe, am Tag der Trauerfeier für Jackson erreichte N24 mit 5,1 Prozent den besten Tages-Wert seiner Geschichte. Im insgesamt wachsenden Markt der Nachrichten- und Dokusender - auch die Konkurrenten n-tv und Phoenix verzeichnen Wachstum - behauptet sich N24 damit weiter souverän an der Spitze.
Einige neue Formate gibt es aber schon - allen voran der "Cashkurs". In der neuen wöchentlichen Sendung wird Dirk Müller mit zwei Finanzfachleuten über die aktuelle Wirtschaftslage, Aktientrends und Hintergründe reden. Außerdem gibt es einen Service-Block, in dem die Zuschauer unter anderem Anlagetipps erhalten sollen. Dirk Müller wurde einst als "Gesicht des Dax" bekannt, weil sein Arbeitsplatz auf dem Parkett der Frankfurter Börse direkt unter der Dax-Kurstafel lag und sein dazu passender Gesichtsausdruck somit auf zahlreichen Bildern, die den Kursverlauf zeigen, zu sehen ist.
Daneben kündigte N24 noch einige neue Dokumentationen an. Dieter Kronzucker widmet sich etwa der "Mission Schwarzenegger - Ist Kalifornien noch zu retten", in "Sperm Race - Das große Rennen" wird die menschliche Empfängnis mit menschengroßen Spermien erzählt, Dr. Brady Barr ist für neue Dokus bei Schlangen, Haien und weiterem Getier unterwegs. Anlässlich des 200. Geburtstags gibt es zudem ab August eine elfteilige Reihe über die "Wunder der Evolution". Auch der Klimawandel wird in der neuen Saison ein großes Thema sein. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen startet N24 die 100-teilige Reihe an kurzen Spots über "100 Places to remember before they disappear". Das Projekt geht auf eine Initiative des dänischen Ministeriums für Klima und Energie zurück.
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