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Nach langer Vorbereitungszeit

Rebranding: N24 heißt ab Mitte Januar WELT

 

Nach einer langen Vorbereitungszeit wird der Nachrichtensender N24 seinen Namen im Januar 2018 ablegen und fortan unter WELT firmieren. Dafür fährt man die größte Kampagne in der Sendergeschichte auf. Ganz verschwinden wird die Marke N24 aber trotzdem noch nicht

von Timo Niemeier
21.09.2017 - 20:45 Uhr

Vor mehr als zwei Jahren hat Axel Springer angekündigt, dass der Nachrichtensender N24 in Zukunft WELT heißen soll. 2013 übernahm der Medienkonzern den Sender ja und führt ihn seitdem sukzessive mit der "Welt"-Gruppe zusammen. Und nachdem zuletzt auch die Webseiten erfolgreich zusammengeführt wurden, steht Anfang des kommenden Jahres der Namenswechsel des TV-Senders an. Am 18. Januar 2018 wird die Umbenennung erfolgen, N24 heißt ab dann also WELT.

"Die Umstellung erfolgt im Januar, weil wir inzwischen sicher sind, dass unsere Zuschauer diesen Schritt akzeptieren werden", sagt WeltN24-Geschäftsführer Torsten Rossmann im DWDL.de-Interview (morgen früh bei uns). Geplant ist zudem die größte Marketingkampagne in der Geschichte des Nachrichtensenders, diese wird derzeit gemeinsam mit Jung von Matt entwickelt. "Wir werden bundesweit präsent sein, erstmals in der Sendergeschichte übrigens auch auf Plakaten im Out-of-Home-Bereich", sagt Rossmann.

Aus N24 wird WELT (1 Videos)

Anders als der Hauptsender wird N24 Doku seinen Namen vorerst behalten, der Kanal startete ja erst vor rund einem Jahr. Rossmann erklärt: "Zur besseren Orientierung und aus Gründen der Unterscheidbarkeit behält N24 Doku seinen Namen." Das helfe auch bei der Umbenennung des Hauptsenders. "Die Marke N24 selbst stellt im TV-Markt einen Wert dar, von dem wir im Doku-Bereich mit dem Timeshift-Sender weiter profitieren können", sagt Rossmann. In Stein gemeißelt sei diese Entscheidung aber nicht, betont der Geschäftsführer: "Wir werden uns das später noch einmal ganz nüchtern anschauen."

Am Design des neu benannten Senders WELT wird sich im Januar nicht viel ändern, auch das Programm bleibt weitestgehend gleich, hier und da hat man in neue Doku-Inhalte investiert. Beim Studio wird es allerdings voraussichtlich noch in diesem Jahr Änderungen geben. "Aktuell sind wir dabei, im laufenden Betrieb nachts und an den Wochenenden Vidiwall, Boden und Tisch neu zu gestalten", sagt Rossmann. An dem realen Set werde man festhalten.

Das vollständige Interview mit WeltN24-Geschäftsführer Torsten Rossmann lesen Sie am Freitagmorgen bei uns.

Über den Autor

Timo Niemeier schreibt mit einer kleinen Unterbrechung seit 2014 für DWDL.de. Lebt in Wien, das deutsche Fernsehen liebt er aber trotzdem. Mag seichte Unterhaltung ebenso wie anspruchsvolle High-End-Serien, kann sich aber auch in Geschäftsberichten verlieren.

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