Screenforce What's On © Screenforce
"Screenforce What's On"

Nach Absage der Screenforce Days: Webvideo-Reihe startet

 

Die für Anfang Juni geplanten "Screenforce Days" als Gattungsevent der TV-Branche findet bekanntlich nicht statt. Trotzdem wollen die TV-Vermarkter natürlich beispielsweise Forschungs-Ergebnisse vorstellen und starten dafür "Screenforce What's On"

von Uwe Mantel
12.05.2020 - 14:51 Uhr

Eigentlich hätte sich Anfang Juni alles ums Fernsehen drehen sollen: In Köln hätten dann nicht nur die besten Produktionen mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet werden sollen, die TV-Vermarkter hätten auch wieder über 2.000 Vertreter von Kunden und Agenturen zu den Screenforce Days laden wollen. Dort werden sonst nicht nur die Programmpläne für die kommende Saison präsentiert, sondern beispielsweise auch neue Erkenntnisse aus der Werbewirkungsforschung - schließlich will man den potentiellen Kunden erklären, wieso sie ihr Geld am besten für Werbung im Bewegtbild-Umfeld ausgeben sollen.

Wegen der Corona-Einschränkungen wurden diese Events bekanntlich längst abgesagt. Ersatzweise hat die Gattungsmarketing-Initiative Screenforce nun die Webvideo-Reihe "Screenforce What's On" an den Start gebracht. Regelmäßig will man in 15- bis 30-minütigen Episoden Werbekunden und Agenturen darin mit Infos rund um die Themen TV und Bewegtbild informieren. Im Fokus stehen aktuelle Forschungsergebnisse, Expertengespräche und kompakte Insights zu Videowerbung, Multichannel oder Werbewirkung, aber auch zu einzelnen Genres wie News oder Sport.

Präsentiert werden die Videos, die unter whatson.screenforce.de abrufbar sind, von Wolfram Kons, der seit vielen Jahren die Events von Screenforce moderiert. Produziert wurden die Videos von der Agentur Trias. Das Thema der ersten Ausgabe lautet: Was bleibt? Was kommt? TV-Nutzung und Werbung nach Corona. Ein Expertengespräch mit Karin Immenroth, Chief Data & Analytics Officer bei der Mediengruppe RTL, und Guido Modenbach, Geschäftsführer Market Intelligence bei SevenOne Media. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Trends bei der TV-Nutzung und die Frage, wie Unternehmen mit ihren Marken am besten durch diese schwierige Zeit kommen.

In den nächsten Folgen soll's dann um das Forschungsprojekt "Not all Reach is equal" gehen, das nun auch für die deutschsprachige Region umgesetzt wurde. Die Ergebnisse sollten ursprünglich das wichtigste Forschungsthema auf den Screenforce Days sein. Von Juni an präsentiert Karen-Nelson-Field die Studie deshalb jetzt persönlich in mehreren "Screenforce-What's-On"-Folgen. Karen Nelson-Field ist Founder und CEO von Ampflified Intelligence und Professorin für Media Innovation an der Universität von Adelaide.

Martin Krapf, Geschäftsführer Screenforce: "Auch in ungewöhnlichen Zeiten wollen wir unsere Marktpartner regelmäßig über unsere Gattungsthemen informieren – statt offline und analog bei unseren Events wie den Screenforce Days bis auf weiteres jetzt verstärkt online. Auf die Studie 'Not all Reach is equal – Die DACH-Edition', die wir in Kürze gemeinsam mit Karen Nelson-Field präsentieren, können wir uns besonders freuen. Für Screenforce ist die Studie das erste gemeinsame Forschungsprojekt in Deutschland, Österreich und der Schweiz , das Projekt war zudem sehr komplex und aufwendig."

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