Fast ein Jahr nach seinem Abschied von "Hart aber fair" kehrt Frank Plasberg auf den Bildschirm zurück - im Rahmen einer Sky-Dokumentation, die der langjährige ARD-Talker mit seiner Firma Ansager & Schnipselmann auch selbst produziert hat. Die Doku hört auf den Namen "23 - Der mysteriöse Tod eines Hackers" und ist ab dem 7. Dezember bei Sky und dem Streamingdienst Wow zu sehen. Im Zentrum steht der noch immer rätselhafte Tod von Karl Koch, der einer der ersten Hacker Deutschlands war und auch für den KGB spionierte.
Verfilmt wurde seine Geschichte schon 1998 in Hans-Christian Schmids Kinofilm "23 - Nichts ist so wie es scheint", der zeitgleich übrigens ebenfalls bei Sky zu sehen sein wird. Der Dokumentarfilm wiederum wirft nun mit Zeitzeugen wie dem am KGB-Hack beteiligten Hans-Heinrich Hübner, Karls Schulfreund Freke Over, seiner "Ziehmutter" Hannah Over sowie Chaos Computerclub-Urgestein Steffen Wernéry einen neuen Blick auf das Leben und den Tod Karl Kochs und zieht dabei Parallelen bis ins Jahr 2023.
Frank Plasberg, der seine Karriere als Polizeireporter bei der Münchner "Abendzeitung" begann, begibt sich dabei auf Spurensuche nach den politischen Hintergründen und öffnet bislang unter Verschluss gehaltene Akten. Regie führt Carsten Gutschmidt, Autor ist Benjamin Braun. Produzent für Ansager & Schnipselmann ist Jürgen Schulte, Executive Producer sind Anja Bruchhausen für Ansager & Schnipselmann sowie Christian Asanger und Marietta Gottfried für Sky Deutschland.
"Gemeinsam mit Frank Plasberg gehen wir der Geschichte erstmals genau auf den Grund und spannen dabei über die Cyber-Kriminalität und die politischen Mächte wie den damals am Beginn seiner Karriere in Dresden aktiven Wladimir Putin einen fesselnden Bogen bis in die Gegenwart", sagt Asanger. "Ein uniquer Mix aus True Crime, Zeitgeschichte und Politik."
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