In den vergangenen Monaten arbeitete die "GZSZ"-Figur Toni in den USA – Schauspielerin Olivia Marei war in diesem Zeitraum in Elternzeit. Nun ist Toni aus den USA zurück und hat ein Problem mitgebracht: Sie ist nach der Behandlung einer Schussverletzung tablettensüchtig. "Toni ist nicht nur als Polizistin, sondern auch abseits davon, immer korrekt und für ihre Ehrlichkeit bekannt. Sie würde bewusst nie etwas Verbotenes tun, um sich in einen Rausch zu bringen oder Ähnliches. Dass sie nun ungewollt in diese Suchtspirale gerät, verstärkt den inneren Konflikt zwischen Vernunft und Abhängigkeit noch mehr", erklärt Marei die Handlung.
Die Produktion von UFA Serial Drama geht für die Geschichte rund um Toni erneut eine Kooperation mit Burkhard Blienert, dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen ein. Schon 2022 gab es eine solche, damals drehte sich die Story um die Figur Tobias, die spielsüchtig wurde. "Was vielen nicht bewusst ist, auch bestimmte Medikamente können abhängig machen. Deshalb finde ich gut, dass entsprechende Themen bei ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten’ quasi zum Alltag der Serie gehören. Nach der Kooperation zum Thema Spielsucht im vergangenen Jahr werden wir erneut zusammenarbeiten, diesmal zu Medikamentenabhängigkeit. Gerade diese Abhängigkeit spielt eher selten eine Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung", sagt Blienert.
Er fährt fort: "Wir haben vergangenes Jahr gesehen, wie groß die Resonanz beim Hilfetelefon der Landesfachstelle Glücksspielsucht der Suchtkooperation NRW war und erhoffen uns eine ähnliche Aufmerksamkeit nun bei dem Thema Medikamentensucht.“ Unterstützt wird die Serie auch von Andrea Hardeling, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e. V. in Potsdam. Sie sagt: "Dass eine der bekanntesten täglichen Serien Deutschlands auf uns zukam, um nach einer Zusammenarbeit für die neue Geschichte rund um Tonis Medikamentensucht anzufragen, setzt ein tolles Zeichen der Aufmerksamkeit für Betroffene."
"GZSZ"-Produzentin Dominique Moro betonte, dass der Serie gesellschaftsrelevante Themen wichtig seien. "Neben allem Eskapismus einer täglichen Serie, wollen wir ebenso das Leben unserer Zuschauer:innen und das ihres Umfelds mit allen Hochs und Tiefs widerspiegeln – in einer Vielfalt, wie sie auch in unserer Gesellschaft auftritt." In den kommenden Monaten sollen Aktionen rund um die Kooperation geplant sein, wie eine Beratung auf den Social-Media-Kanälen der Serie und ein Aktionstag in einer Potsdamer Beratungsstelle.
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