Es ist ein Unruhestand, in den Theo Koll, der einstige Hauptstadtstudio-Leiter des ZDF und Moderator von "Berlin direkt", Ende 2023 gegangen ist. Während er die Leitung des Hauptstadtstudios und die Moderation von "Berlin direkt" in der Tat abgegeben hat, ist er im Januar 2024 Teil des Moderations-Teams "Phoenix persönlich" geworden. "Das Land ist aufgewühlt, die Zeitenwende und Ihre weitreichenden Veränderungen werden uns lange begleiten - die Sendung bietet die Chance, die persönlichen Perspektiven der gesellschaftlich Handelnden zu hören. Konzentriert, aber entspannt. Darauf freue ich mich", sagte Koll zu seiner neuen Aufgabe im Januar. "Doch kein Ruhestand" titelte DWDL entsprechend vor wenigen Wochen – und diese Schlagzeile lässt sich auch auf ein weiteres Aufgabengebiet von Koll anwenden.

 

Denn etwas überraschend bleibt Koll auch dem ZDF gewogen. Er wird künftig als Politikbeobachter im "ZDF Morgenmagazin" auftauchen. Seine Aufgabe werde sein, "an einzelnen Sendetagen", offenbar also unregelmäßig, politisches Geschehen einzuordnen und "mit der ihm eigenen Pointierung" zu kommentieren.

Philip Wortmann © ZDF/A. Reeg Philip Wortmann
Obendrein bekommt das ZDF-Frühprogramm ab März auch einen neuen Moderator. Dabei handelt es sich um den unter anderem von "heute Xpress" und "Die Spur" bekannten Philip Wortmann. Der 29-Jährige soll "die junge Perspektive stärken". Wortmann startet am Montag kommender Woche und wird dann fünf Tage in Folge von 5:30 bis sieben Uhr on Air sein – und somit die Frühschicht innerhalb des "ZDF Morgenmagazins" übernehmen.  

"Das 'ZDF-Morgenmagazin' kenne ich seit Jahren aus der Zuschauerperspektive. Nun selbst im Studio vor der Kamera zu sitzen, ist aufregend und eine große Ehre für mich", sagt der neue ZDF-Frühaufsteher.