
Der DFB-Pokal hat auch am Donnerstagabend mit dem zweiten Halbfinale dominiert. Ganz so stark wie am Abend zuvor beim Spiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen lief es zwar nicht - dennoch sorgte auch die Begegnung zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg, die die Schwaben erst kurz vor dem Ende der Verlängerung für sich entschieden, für Spitzen-Quoten in allen Altersklassen.
Mit insgesamt 5,34 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern setzte sich die Übertragung im Ersten dann auch locker an die Spitze, der Marktanteil lag bei 27,9 Prozent. Beim jungen Publikum übersprang das Halbfinale am Donnerstag sogar erneut die Marke von 30 Prozent. Dort trieben durchschnittlich 1,20 Millionen 14- bis 49-Jährige den Marktanteil des Ersten auf stolze 31,2 Prozent. Über eine halbe Million Menschen sahen das Spiel zudem bei Sky, wo die beiden Sender Sky Sport Top Event und Sky Sport Mix zusammen einen Marktanteil von mehr als fünf Prozent in der klassischen Zielgruppe verzeichneten.
Im Ersten fielen die Quoten derweil auch rund um den DFB-Pokal hoch aus: So erreichten die "Tagesthemen" in der Halbzeitpause im Schnitt 4,97 Millionen Menschen und einen Marktanteil von 29,0 Prozent beim jungen Publikum, gegen Mitternacht hielt zudem noch "extra 3" im Schnitt 900.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wach. Bei den 14- bis 49-Jährigen bewegte sich die Satireshow mit einem Marktanteil von 12,8 Prozent weit über dem Senderschnitt. Die ab 0:39 Uhr geschobene "Carolin Kebekus Show" tat sich hingegen mit 7,2 Prozent bei den Jüngeren schon schwerer.
Am Vorabend wiederum konnte sich der Sender einmal mehr auf "Wer weiß denn sowas?" verlassen, das mit 2,63 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern beim Gesamtpublikum auf hervorragende 22,4 Prozent Marktanteil kam. Parallel dazu fand übrigens auch die "SOKO Stuttgart" im ZDF ihr Publikum: Die Krimiserie überzeugte ab 18:10 Uhr mit durchschnittlich 2,62 Millionen Personen, die 20,8 Prozent Marktanteil entsprachen. Zusammen erzielten die beiden Öffentlich-Rechtlichen in dieser Stunde also mehr als 40 Prozent der Menschen, die zu diesem Zeitpunkt vor dem Fernseher saßen.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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