Logo: VOXDie Wiederholungen der "Gilmore Girls" am Dienstagabend beschert Vox schon seit längerem nur miese Quoten. Das war auch in dieser Woche nicht anders: Gerade mal 760.000 Zuschauer ab drei Jahren sahen zu, was beim Gesamtpublikum nur für miserable 2,5 Prozent Marktanteil reichte. In der werberelevanten Zielgruppe sah es mit 5,1 Prozent Marktanteil ebenfalls sehr mau aus - der Senderschnitt liegt immerhin 2,6 Prozentpunkte höher.

Angesichts solcher Werte kann man die Entscheidung, die Vox vor fast drei Wochen getroffen hat, nachvollziehen: Ab Mitte Juli nimmt man die "Gilmore Girls"-Wiederholungen aus dem Programm, verlängert die Auswanderer-Dokusoap "Goodbye Deutschland" auf die doppelte Sendezeit und lässt diese dann bereits um 20:15 Uhr starten.


Dumm nur: Ausgerechnet nach dieser Entscheidung sind auch die "Goodbye Deutschland"-Quoten abgetaucht. Pendelte das Format in den Vorwochen meist zwischen 8 und 9,5 Prozent Marktanteil, so kam in der vergangenen Woche bereits der Fall auf nur noch 6,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. In dieser Woche sah es noch ein bißchen schlechter aus: 0,85 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer reichten nur für 6,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 1,26 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sahen insgesamt zu. Damit läuft "Goodbye Deutschland" zwar deutlich besser als die "Gilmore Girls"-Wiederholungen, erzielte nun aber die zweite Woche in Folge nur Marktanteile deutlich unter dem aktuellen Vox-Schnitt.