Dass Sat.1 im März den sechsten Monat in Folge wieder an der 11-Prozent-Marke in der Zielgruppe zu scheitern droht, liegt gerade gerade auch an der Schwäche im Vorabendprogramm. Zwischen 18 und 20:15 Uhr erreicht Sat.1 dort mit Ausnahme von "Anna und die Liebe" mit allen weiteren Formaten in der Regel nur einstellige Marktanteile. Und selbst "Anna und die Liebe" ist mit Marktanteilen von meist zwischen 11 und 13 Prozent nicht gerade als überragender Hit zu bezeichnen.
Immerhin hält sich "Anna und die Liebe" trotz des Abgangs von Hauptdarstellerin Jeanette Biedermann aber auf einem ordentlichen Quoten-Niveau. Der Wechsel der Hauptfigur hat somit bislang jedenfalls besser geklappt als einst bei "Verliebt in Berlin", das nach dem Ausscheiden von Alexandra Neldel völlig einbrach. Dafür macht die zweite tägliche Serie "Eine wie keine" nach wie vor große Probleme. Am Dienstag reichte es wieder nur für einen Marktanteil von 8,5 Prozent in der Zielgruppe, einen spürbaren Aufwärtstrend sucht man derzeit vergeblich.
Auch das "Sat.1 Magazin" findet um 19 Uhr einfach nicht sein Publikum. Der Marktanteil pendelt meist um die 9-Prozent-Marke in der Zielgruppe, am Dienstag waren es 9,1 Prozent. Und auch die inzwischen auf diesem Sendeplatz etwas verloren wirkende Pseudo-Crimedoku "K11 - Kommmissare Im Einsatz" kommt nicht über das gleiche Quoten-Niveau hinaus. Am Dienstag lag der Marktanteil bei 8,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
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