Feierstunde © WDR/Willi Weber
Über 13 Millionen Zuschauer

Münster-"Tatort" schafft neue Rekorde zum Jubiläum

von Alexander Krei
26.09.2016 - 08:52 Uhr

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Auf Boerne und Thiel ist Verlass: Mit mehr als 13 Millionen Zuschauern dominierte der "Tatort" aus Münster mühelos das Feld. Die Rekord-Reichweite wurde damit zwar knapp verpasst - ein paar neue Bestmarken gab's trotzdem.

Bereits zum 30. Mal standen Jan Josef Liefers und Axel Prahl für den "Tatort" aus Münster vor der Kamera und fuhren pünktlich zur "Feierstunde" am Sonntagabend einmal mehr herausragende Quoten ein. Zwar konnte der aus dem Vorjahr datierende Reichweiten-Rekord mit mehr als 13,6 Millionen Zuschauern nicht geknackt werden, doch auch so gelang es dem Duo einmal mehr, einige Bestmarken aufzustellen. Mit 13,31 Millionen Zuschauern verzeichnete der Krimi nicht nur fast doppelt so viele Zuschauer wie der vor einer Woche gesendete Schweizer "Tatort", sondern auch einen starken Marktanteil von 38,1 Prozent - das war wohl der beste Wert seit Jahrzehnten.

Zuschauer-Trend: Tatort
Tatort

Gleichzeitig wird der Münster-"Tatort" auch beim jungen Publikum immer beliebter: Hier stellte der jüngste Fall mit 4,43 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern sowie 34,2 Prozent Marktanteil ebenfalls neue Rekorde auf. Zum Vergleich: Gegenüber der im Mai ausgestrahlten Folge konnten Boerne und Thiel damit noch einmal um mehr als zwei Prozentpunkte zulegen - ein gradioses Ergebnis, das die Konkurrenz alt aussehen ließ. ProSieben machte mit der Free-TV-Premiere des Actionfilms "Need for Speed" aber noch das beste daraus und schlug sich mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent in der Zielgruppe überaus wacker.

RTL kam dagegen mit "Marvel's The Avengers" schon nicht über 10,3 Prozent hinaus, während "Navy CIS" und "Navy CIS: L.A." in Sat.1 bei Werten von 8,4 und 8,3 Prozent hängen blieben. Mit Blick aufs Gesamtpublikum ging das ZDF als größter Verfolger hervor - wobei den "Tatort" und die Lindström-Wiederholung mehr als neun Millionen Zuschauer trennten. 3,97 Millionen sahen die Schmonzette im ZDF und sorgten für einen entsprechend mäßigen Marktanteil von 11,3 Prozent. Mehr war angesichts der starken Krimi-Konkurrenz im Ersten in dieser Woche aber wohl auch einfach nicht drin.

Vom starken Vorlauf profitierte im Anschluss dann auch "Anne Will", die mit 5,06 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 18,7 Prozent die besten Werte seit dem Merkel-Solo im Februar verbuchte, nachdem sieben Tage zuvor noch weniger als drei Millionen eingeschaltet hatten. Auch beim jungen Publikum konnte der Polittalk, bei dem diesmal unter anderem Thomas Gottschalk als Gast mit dabei war, kräftig zulegen: Hier lag der Marktanteil nach dem "Tatort" noch bei 10,7 Prozent, was gegenüber der Vorwoche mehr als einer Verdopplung entsprach. Auch der Tagesmarktanteil kann sich mit 10,3 Prozent sehen lassen, beim Gesamtpublikum lag Das Erste am Sonntag mit 14,1 Prozent sogar deutlich vorne.

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