Lena Gercke und Thore Schölermann © Sat.1 / ProSieben / Richard Hübner
Aber "Perfect Shot" profitiert nicht

"The Voice" hält bei ProSieben sein absolutes Top-Niveau

 

"The Voice of Germany" hat ProSieben zum vierten Mal in Folge mehr als 24 Prozent Marktanteil beschert, damit läuft die Staffel auch besser als in den vergangenen Jahren. Das neue Format "Perfect Shot" profitierte in diesem Umfeld aber nicht.

von Timo Niemeier
10.11.2017 - 08:55 Uhr

Bleibt "The Voice of Germany" in den kommenden Wochen weiterhin so stark, kann man sich in Unterföhring über eine Staffel mit im Schnitt mehr als 20 Prozent Marktanteil freuen. Noch liegt die Castingshow deutlich darüber, in der kommenden Sonntag laufen die starken Blind Auditions zum letzten Mal. Dass "The Voice" derzeit recht deutlich über dieser Marke liegt, hat allen voran mit den Ausstrahlungen bei ProSieben zu tun, die seit Beginn der Staffel auf Rekordniveau liegen. Nun konnte die Show zum vierten Mal in Folge mehr als 24 Prozent Marktanteil erzielen - das war in den vergangenen Jahren eher die Ausnahme.

Mit 2,36 Millionen Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sicherte sich ProSieben ohne Probleme den Tagessieg am Donnerstag, der Marktanteil lag bei starken 24,4 Prozent. In der vergangenen Woche stellte die Show mit 24,9 Prozent einen neuen Staffelbestwert auf. Insgesamt sahen in dieser Woche 3,93 Millionen Menschen zu, was auch beim Gesamtpublikum zu sehr guten 13,6 Prozent führte. 

Wie immer profitierte auch "red" von dem starken Vorlauf. In der vergangenen Woche erzielte das Promi-Magazin 20,0 Prozent Marktanteil, nun waren mit 1,61 Millionen Zuschauern immer noch starke 17,4 Prozent drin. Danach ging es allerdings deutlich bergab: Die neue Sendung "Perfect Shot", in der Jung-Fotografen ein perfektes Foto machen müssen, kam ab kurz vor Mitternacht auf nur noch 590.000 Zuschauer, der Marktanteil in der Zielgruppe sackte auf 9,8 Prozent ab. Das ist ein solider Wert, bei dem starken Vorlauf aber eigentlich zu wenig.

Zufrieden sein kann man unterdessen auch in Sat.1: Eine neue Folge von "Criminal Minds" holte zur besten Sendezeit 10,3 Prozent Marktanteil, zwei Wiederholungen kamen im Anschluss noch auf 9,9 und 11,0 Prozent. Die Reichweite der ersten beiden Folgen war mit 1,89 und 1,80 Millionen recht konstant, bei der dritten Episode waren noch 1,53 Millionen Menschen mit dabei. "Elementary" wollten zu später Stunde noch 960.000 Zuschauer sehen, auch hier kann sich Sat.1 über 10,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe freuen - das war sogar ein neuer Bestwert der laufenden Staffel. Am Nachmittag feierte dann übrigens auch "Die Klinik am Südring" einen neuen Rekord: 15,9 Prozent Marktanteil holte das Format ab 16 Uhr - so viel wie noch nie. Auch die zweite Folge danach lag noch bei sehr guten 14,2 Prozent.

Bei RTL ging es für "Bad Cop" in dieser Woche wieder etwas bergab. 1,80 Millionen Menschen schalteten ein, 1,02 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Der Marktanteil beim jungen Publikum war mit 10,3 Prozent nur knapp zweistellig. In der vergangenen Woche steigerte sich die Serie nach drei Wochen in der Einstelligkeit auf 12,0 Prozent - nun also wieder der Rücksetzer. "Alarm für Cobra 11" präsentierte sich im Vorfeld in besserer Form: 2,58 Millionen Menschen sorgten für 15,1 Prozent Marktanteil.

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