Das Ding des Jahres Finale 2018 © ProSieben/Willi Weber
Von "DSDS" um Längen geschlagen

"Das Ding" kann auch zum Finale nichts hinzugewinnen

 

Das wird man sich bei ProSieben mit Sicherheit anders vorgestellt haben: Die Erfindershow "Das Ding des Jahres" ist am Samstag mit enttäuschenden Quoten zu Ende gegangen. Gegen "DSDS" fand man einfach kein Mittel.

von Timo Niemeier
11.03.2018 - 09:07 Uhr

"Das Ding des Jahres" hat den Mini-Aufschwung der vergangenen Woche nicht mit ins Finale hinüberretten können. Die letzte Ausgabe der Show wurde von 1,34 Millionen Menschen gesehen, das waren rund 300.000 weniger als in der Vorwoche. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Reichweite wieder unter die 1-Million-Marke, der Marktanteil beim jungen Publikum betrug 10,6 Prozent. Die Erfindershow lag damit natürlich klar über dem derzeitigen ProSieben-Senderschnitt, dennoch wird man sich in Unterföhring mit Sicherheit mehr erhofft haben. Damit lag man außerdem nicht nur hinter RTL, sondern auch hinter dem ZDF.

Marktanteils-Trend: Das Ding des Jahres
Das Ding des Jahres

Wirklich überzeugen konnte nur der Auftakt, der Anfang Februar auf fast zwei Millionen Zuschauer und 14,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam. In der vergangenen Woche waren noch einmal 12,3 Prozent drin, zwischenzeitlich lag die Show aber sogar im einstelligen Bereich. Im Mittel sahen 1,45 Millionen Menschen zu, das reichte bei den 14- bis 49-Jährigen zu 11,2 Prozent. "Die Comedy Show" fiel am Samstag im Anschluss an das Finale von "Das Ding des Jahres" übrigens erneut auf ganz schwache 4,2 Prozent Marktanteil zurück.

Die ProSieben-Show wurde im Verlauf der vergangenen Wochen "Deutschland sucht den Superstar" nie gefährlich - so auch an diesem Samstag, als die letzte Casting-Ausgabe zu sehen war. In der nächsten Woche beginnt dann der Recall. Die Castingshow erreichte an diesem Samstag 1,78 Millionen junge Zuschauer und 18,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, insgesamt schalteten 3,94 Millionen Menschen ein. Damit lag "DSDS" ziemlich genau auf dem Niveau der Vorwoche. "Take Me Out" holte danach mit einer neuen Folge 18,4 Prozent Marktanteil, eine Wiederholung steigerte sich um kurz vor Mitternacht sogar noch auf 21,6 Prozent.


Dass RTL trotz des starken Abends nur bei 11,2 Prozent Tagesmarktanteil hängen blieb, ist vor allem auf den desolaten Nachmittag zurückzuführen, wo die eigenproduzierten Serien derzeit völlig untergehen. "Sankt Maik" und "Beck is back" holten zunächst nur 3,2 und 3,4 Prozent Marktanteil, "Der Lehrer" fiel im Anschluss sogar noch auf bis zu 2,8 Prozent. Auch die Rankingshow "Best of…" landete bei nur 6,4 Prozent.

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