Einstein © Sat.1
Serien-Duell

"Einstein" endet leicht erholt, "Sankt Maik" im Minus

 

Sat.1 hat die letzten zwei Folgen von "Einstein" gezeigt und die Staffelbilanz dürfte ziemlich ernüchternd ausfallen, zum Finale stiegen die Marktanteile aber nun noch einmal leicht. RTL hatte indes Probleme: "Sankt Maik" tat sich schwerer als zuletzt.

von Timo Niemeier
14.03.2018 - 09:14 Uhr

In der vergangenen Woche landete die Sat.1-Serie "Einstein" mit 6,6 und 6,9 Prozent Marktanteil bei den schlechtesten Werten ihrer Geschichte. Diese ganz schlechten Werte wurden zum Finale jetzt immerhin nicht noch einmal erzielt: Mit 9,2 und 8,3 Prozent lief es für die letzten beiden Folgen der zweiten Staffel deutlich besser, damit lagen sie auch über dem, zugegebenermaßen sehr niedrigen, Sat.1-Senderschnitt. Zweistellige Werte waren aber bis zum Schluss nicht mehr drin. 1,84 und 1,68 Millionen Menschen sahen sich die beiden finalen Episoden an.

Marktanteils-Trend: Einstein
Einstein

Schon der Auftakt in die zweite Staffel verlief mit 9,2 und 10,1 Prozent eher verhalten, damals schaffte "Einstein" aber immerhin noch einmal den Sprung über die 10-Prozent-Marke, das sollte danach nie wieder gelingen. Im Schnitt kamen die zehn gezeigten Folgen auf 8,3 Prozent. Das ist ein enttäuschender Wert, vor allem wenn man bedenkt, dass die Serie vor einem Jahr noch rund zwei Prozentpunkte mehr erzielte.


Doch auch bei RTL lief nicht alles glatt: Mit 1,14 Millionen jungen Zuschauern im Alter zwischen 14- bis 49-Jahren erreichte "Sankt Maik" zwar die höchste Reichweite aller Primetime-Sendungen und lag damit auch rund 200.000 Zuschauer vor "Einstein", das reichte aber nur zu 11,3 Prozent Marktanteil. Die Serie ist damit knapp am bisherigen Rekord-Tief von 10,9 Prozent vorbeigeschrammt, in der vergangenen Woche wurden noch 13,6 Prozent gemessen. Insgesamt sahen knapp zwei Millionen Menschen zu. "Beck is back" läuft ohnehin schwächer als "Sankt Maik" und hielt sich im Anschluss bei 11,3 Prozent - damit lag die Serie auf dem Niveau der Vorwochen. Richtig gut lief es dann am späten Abend, wo eine Wiederholung von "Doctor’s Diary" auf 14,5 Prozent Marktanteil kam, das "RTL Nachtjournal" steigerte sich um Mitternacht auf 16,7 Prozent

Während der Tagessieg in der jungen Zielgruppe an RTL ging, lag insgesamt Das Erste vorn. "In aller Freundschaft" unterhielt 5,35 Millionen Menschen, "Um Himmels Willen" kam davor auf 5,17 Millionen. Mit den erzielten 17,0 und 16,1 Prozent Marktanteil lag man weit vor der Konkurrenz. Das ZDF holte zur gleichen Zeit mit dem Papst-Porträt "Mensch Franziskus" nur 7,9 Prozent, 2,53 Millionen Menschen sahen zu.

Weil das ZDF in der Primetime schwach war und den Mainzern am Nachmittag aufgrund der Wintersport-Übertragungen "Bares für Rares" fehlte, kam der Sender am Dienstag auf einen Tagesmarktanteil in Höhe von nur 11,2 Prozent. Das Erste landete mit 11,4 Prozent knapp davor. RTL gewann beim jungen Publikum und holte 11,9 Prozent, auf Rang zwei folgte Sat.1 mit 8,7 Prozent.

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