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Fazit zum Staffelende

ProSieben: "Simpsons" stecken im Mittelmaß fest

 

Die aktuelle "Simpsons"-Staffel ist am Dienstag mit recht soliden Quoten bei ProSieben zu Ende gegangen. Im Vergleich zu den Vorjahren mussten Homer & Co. aber deutlich abgeben, zweistellige Marktanteile sind inzwischen selten. Auch "The Orville" verliert weiter.

von Timo Niemeier
14.03.2018 - 09:43 Uhr

Seit Jahren zeigt ProSieben die neuen Folgen der "Simpsons" in der Primetime. Die Quoten waren nie wirklich spektakulär, aber immer recht ordentlich bis gut. Nun hat ProSieben zuletzt grundsätzlich einiges an Boden verloren - und die "Simpsons" spiegeln das fast 1:1 wider. Wurden in den vergangenen Jahren mit den neuen Folgen der Serie stets zweistellige Marktanteile erzielt, so reichte es dafür nun nicht mehr. Zum Staffelfinale holte die gelbe Familie 9,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 1,13 Millionen Menschen sahen zu, 910.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Die Reichweiten bei der anschließenden Wiederholungen blieben nahezu identisch, der Marktanteil fiel nur leicht auf 9,1 Prozent.

Das Staffelfinale der "Simpsons" erzielte damit recht solide Werte, die Serie lag auch über dem Senderschnitt von ProSieben. Im Schnitt kam die 28. Staffel auf 1,14 Millionen Zuschauer, das waren rund 200.000 weniger als noch beim vorangegangenen Durchlauf. Der Marktanteil fiel mit 9,5 Prozent so niedrig aus wie noch nie bei den bisherigen Free-TV-Premieren. Und auch wenn die "Simpsons" mit diesem Wert über dem Normalniveau des Senders liegen: Ein wenig mehr als tristes Mittelmaß wird man sich von dem Dauerbrenner schon erhoffen.

Die Probleme am Dienstagabend begannen für ProSieben aber erst nach den "Simpsons": "The Orville" verliert auch in der zweiten Woche in Folge und holte nur noch 8,7 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum. "Family Guy" rutschte mit einer neuen Folge sogar auf 7,1 Prozent ab. Keine große Zukunft im Programm des Senders hat wohl auch die Anime-Serie "Sword Art Online", die weiter vor sich hindümpelt. Nun fiel sie mit 4,4 und 4,8 Prozent auf neue Tiefstwerte.

Richtig stark präsentierte sich dagegen das Magazin "taff", das am Nachmittag auf 13,5 Prozent Marktanteil kam und damit den höchsten Wert des Tages für den Sender holte. 780.000 Menschen sahen sich das Format an. Die US-Sitcoms im Vorfeld blieben weitestgehend einstellig.

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